Das erste Pflichtspiel des Jahres 2017 bestreitet die TSG Sprockhövel in Dortmund. Denn am Samstag, 4. Februar, steht das Westfalenpokal-Viertelfinale gegen den FC Brünninghausen an.

Regionalliga

Sprockhövel bald wieder in der Pflicht

Heiner Wilms
04. Januar 2017, 09:07 Uhr
Foto: Nils Heimann

Foto: Nils Heimann

Das erste Pflichtspiel des Jahres 2017 bestreitet die TSG Sprockhövel in Dortmund. Denn am Samstag, 4. Februar, steht das Westfalenpokal-Viertelfinale gegen den FC Brünninghausen an.

Die TSG Sprockhövel ist in diesem Wettbewerb schon weit gekommen und will auch noch ein bisschen länger verweilen, denn über den Westfalenpokal kann es bekanntlich auch in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals gehen. Um das zu schaffen, muss die TSG aber mindestens das Finale erreichen.

Lotte spielt eine Schlüsselrolle

Gesetzt für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals sind alle Erst- und Zweitligisten sowie die vier bestplatzierten Mannschaften der 3. Liga. Hinzu kommen die 21 Sieger der Verbandspokal-Endspiele. Die verbleibenden drei Teilnehmer stellen dann die größten Verbände des DFB – Bayern, Niedersachsen und halt auch Westfalen. In Westfalen qualifiziert sich neben dem Landespokalsieger auch der Gewinner aus dem Spiel des Oberliga-Meisters gegen den besten westfälischen Vertreter in der Regionalliga West.

Diese Möglichkeit kommt für die TSG, die in der Regionalliga bekanntlich auf dem letzten Platz überwintert, natürlich nicht in Frage. Aber die TSG könnte auch als Verlierer des Westfalenpokal-Endspiels in die 1. Hauptrunde einziehen. Dafür müsste sich aber der Sieger zusätzlich auf einem anderen Weg qualifizieren. Das ist durchaus möglich, weil noch drei Drittligisten im Westfalenpokal vertreten sind. Dabei haben Preußen Münster und SC Paderborn aber kaum eine Chance auf eine Platzierung bis Rang vier, wohl aber die Sportfreunde Lotte, die zwar zuletzt gegen den 1. FC Magdeburg verloren und auf Platz neun abrutschten, aber nur zwei Punkte Rückstand auf eben jenen vierten Platz haben. Auf der anderen Seite muss die TSG natürlich auch erstmal das Endspiel erreichen.

Die Aufgabe im Viertelfinale ist gegen den Oberligisten Brünninghausen, der zuletzt allerdings den Regionalligisten Rot-Weiss Ahlen mit 5:0 ausschaltete, noch machbar, danach wird es aber schwierig, denn im Wettbewerb sind halt noch die drei Drittligisten Lotte, Münster und Paderborn.

Wie es nach dem Viertelfinale dann weiter geht, entscheidet sich aber erst im März. Denn das Halbfinale wird neu ausgelost. „Im vergangenen Jahr war der komplette Wettbewerb durchgelost“, sagt Pokalspielleiter Klaus Overwien. „Die Halbfinal-Auslosung wollen wir öffentlich machen, vielleicht in der Halbzeit eines Drittliga- oder eines Regionalliga-Spiels. Ort und Zeitpunkt werden wird noch bekanntgeben.“

Autor: Heiner Wilms

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