Die Spitze der Bezirksliga 9 bleibt weiter hart umkämpft. Den Tabellenersten TuS Wickede/Ruhr trennt gerade einmal ein Pünktchen vom Sechsten Türk Gücü Werl. Wieder einmal treffen sich die Top-Teams am siebten Spieltag jedoch nicht. So muss jeder auf seine eigene Partie blicken und auf Stolperer der Konkurrenten hoffen.

Bezirksliga 9: 7. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

Für Wickede beginnen jetzt die harten Wochen

Felix Guth
21. September 2006, 16:27 Uhr

Die Spitze der Bezirksliga 9 bleibt weiter hart umkämpft. Den Tabellenersten TuS Wickede/Ruhr trennt gerade einmal ein Pünktchen vom Sechsten Türk Gücü Werl. Wieder einmal treffen sich die Top-Teams am siebten Spieltag jedoch nicht. So muss jeder auf seine eigene Partie blicken und auf Stolperer der Konkurrenten hoffen.

Der einzige Vergleich auf Augenhöhe steigt in Sendenhorst, wo die Sportgemeinschaft auf Westfalia Rhynern II trifft. Beide Teams tankten in der Vorwoche immenses Selbstbewusstsein. Sendenhorst fertigte Hoetmar im Derby ab und Trainer Ralf Kossmann rühmte seine Elf als „kompakte Einheit“. Die Westfalia zwang zuletzt die bis dahin ungeschlagene Warendorfer SU in die Knie. Man darf gespannt sein, was sich Rhynerns Coach Alf Dambrowsky gegen Sendenhorst einfallen lässt. Warendorf überraschte er mit einer defensiven Ausrichtung, in Ascheberg könnte wieder Vollgas-Fußball die Devise sein. „So sind wir schwieriger auszurechnen“, meint Dambrowsky. Vor allem auf seine Stürmerduo ist dabei im Moment Verlass: Dennis Hohn und Sascha Eckert trafen jeweils vier Mal.

Aus Hammer Sicht gab es nicht nur bei den der Westfalia zuletzt wieder mehr zu lachen. Der Türkische SC Hamm hielt mit dem zweiten Saisonerfolg in Freckenhorst die Abstiegszone etwas mehr auf Distanz. Nächster Gegner ist nun allerdings die Warendorfer SU, deren weiße Weste zuletzt in Rhynern den ersten Fleck erhielt.

Guter Dinge ist man auch beim TuS Wiescherhöfen. „Die Zwischenbilanz ist absolut positiv, wir liegen voll auf Kurs“, meint der Sportliche Leiter Jürgen Berend, nachdem im Derby gegen die SF Bockum der zweite Sieg in Folge gelang. Beim Tabellendritten SuS Scheidingen bietet sich nun die Chance, den Saisonverlauf nach schwachem Start endgültig zum Guten zu wenden und sich an die Spitzenplätze heranzupirschen. „Ich sehe das Spiel aber nicht als Wendepunkt. Wir haben ganz andere Ansprüche“, meint Jürgen Berend.

Der TuS Wickede/Ruhr wurde auch am spielfreien Wochenende nicht vom Thron gestürzt. Doch Trainer Hansi Hess mahnt seine Mannschaft gerade jetzt zur Konzantration. „Jetzt kommen drei schwere Brocken, wo wir auf dem Prüfstand stehen“, meint der Coach. Am Sonntag wartet der SC Hoetmar, danach Rhynern und Warendorf. „In dieser Klasse kann jeder jeden schlagen“, sagt Hess, der sein Team deshalb vor Nachlässigkeiten warnt. Mit Stefan Vogel fällt eine zentrale Figur des Wickeder Spiels wegen Knieproblemen aus.

Den 7. Spieltag tippt: Jürgen Behrend (Sportlicher Leiter TuS Wiescherhöfen):

Autor: Felix Guth

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