Die U19-Junioren vom MSV Duisburg müssen am Sonntag beim Tabellenführer aus Dortmund antreten. Der BVB geht als Favorit in das Revierderby.

U19 BVB - MSV

„Die schwerste Hürde, die möglich ist“

Sebastian Stachowiak
24. November 2016, 09:07 Uhr
Foto: Ketzer

Foto: Ketzer

Die U19-Junioren vom MSV Duisburg müssen am Sonntag beim Tabellenführer aus Dortmund antreten. Der BVB geht als Favorit in das Revierderby.

Für den MSV Duisburg war nach der bitteren 2:3-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach erstmal Wunden lecken angesagt. Schließlich führte die Mannschaft von Engin Vural bis zur 87. Minute mit 2:0. Doch in den letzten Minuten ging so gut wie alles schief was nur schief laufen konnte: Innerhalb von nur vier Minuten kriegten die Gastgeber noch drei Gegentore, die die schmerzliche Niederlage besiegelten: „Wir haben das analysiert und besprochen. So etwas darf natürlich nicht passieren, da muss ich auch die Mannschaft in die Pflicht nehmen. Aber ab jetzt beginnt die Vorbereitung für den BVB.“, so Vural.

Das genaue Gegenteil erlebte dagegen der BVB bei seinem Gastspiel bei Rot-Weiß Oberhausen. Die Schwarz-Gelben gewannen in letzter Minute 3:2 durch den Treffer von Jacob Bruun Larsen. Das bei diesem Sieg allerdings nicht alles rund lief, musste auch Trainer Benjamin Hoffmann offen zugeben: „Wir haben gegen RWO trotz unserer Überlegenheit zu wenig aus unseren vielen Torchancen gemacht. Gegen Duisburg wollen wir deshalb nochmal alle unsere Sinne schärfen, defensiv wie offensiv die letzte Konsequenz an den Tag legen.“

Für den BVB ist das natürlich Meckern auf höchstem Niveau. Schließlich hat man die letzten sechs Ligaspiele alle gewonnen. Zu Hause ist man dazu noch ungeschlagen: „Es wird die schwerste Hürde die derzeit möglich ist. Beim Tabellenersten anzutreten ist eine gewaltige Herausforderung. Um die zu bestehen müssen wir als höchst unangenehmer Gegner auftreten und alle Tugenden des Fußballs rausholen. Dann kann man auch gegen Dortmund bestehen", beurteilt Vural die anspruchsvolle Aufgabe.

Sicherlich wird bei diesen Überlegungen auch der Name Jacob Bruun Larsen eine Rolle spielen. Der Topangreifer der Dortmunder hat in den letzten drei Spielen sieben mal getroffen. Insgesamt liegt er derzeit bei 12 Saisontreffern: „Wir wissen natürlich um die besonderen Abschlussqualitäten von Jacob. Aber der BVB hat viele tolle Spieler, da kann man nicht auf einen den alleinigen Fokus legen. In erster Linie müssen wir sowieso auf uns selbst schauen.“

Autor: Sebastian Stachowiak

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren