Das ist bitter für den MSV Duisburg: Kevin Wolze wird den Zebras in diesem Jahr nicht mehr helfen können. Dafür rückt ein Rotsünder wieder in den Fokus.

MSV

Hinrunden-Aus für Wolze

22. November 2016, 19:39 Uhr
Foto: Firo

Foto: Firo

Das ist bitter für den MSV Duisburg: Kevin Wolze wird den Zebras in diesem Jahr nicht mehr helfen können. Dafür rückt ein Rotsünder wieder in den Fokus.

Das 0:0 beim FSV Frankfurt hat nicht nur wegen der erneuten Torlosigkeit der Meidericher einen faden Beigeschmack. Denn kurz vor Schluss verletzte sich Linksverteidiger Kevin Wolze und musste ausgewechselt werden. Nun folgte die bittere Diagnose: Wolze zog sich in Hessen einen Innenband-Teilriss im rechten Knie zu. Damit wird der 26-Jährige die letzten Spiele der Hinrunde definitiv verpassen.

Durch den Ausfall des Ersatz-Kapitäns rückt nun Fabio Leutenecker in den Fokus von Ilia Gruev: Denn weil Dan-Patrick Poggenberg sich weiterhin im Aufbautraining befinden, steht dem Bulgaren nur noch ein nomineller Außenverteidiger als Alternative zur Verfügung. Leutenecker will sich nun unter der Woche für einen möglichen Einsatz am Samstag gegen den VfR Aalen (14 Uhr) empfehlen: "Der Trainer wird sich seine Gedanken darüber machen. Ich lasse das alles ganz locker auf mich zukommen", erzählt der 26-Jährige und ergänzt: "Ich versuche mich immer über das Training anzubieten, aber letztendlich ist er es der entscheidet."

Mit von der Partie wird hingegen wieder Fabian Schnellhardt sein. Der Mittelfeld-Motor musste in den vergangenen drei Spielen eine Rot-Sperre absitzen. Wie wichtig der 22-Jährige für den MSV ist, weiß auch sein Nebenmann in der Zentrale: "Schnelli tut unserer Mannschaft enorm gut", berichtet Tim Albutat, der vor allem Schnellhardts Fähigkeiten am Ball hervorhebt: "Man sieht seine Qualität. Er ist ein guter Kicker."

Mit Schnellhardt soll dann auch der fast in Vergessenheit geratene Torjubel in die Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena zurückkehren. Diesen wünscht sich dann auch Leutenecker wieder - am besten schon am Samstag gegen Aalen: "In Frankfurt war schon ein Trend zu erkennen. Daran wollen wir gegen den VfR anknüpfen. Am besten schießen wir dann auch das eine oder andere Tor", hofft der Außenverteidiger. Die aufgekommene Kritik an der mauen Zebra-Offensive lässt ihn aber kalt: "Wir dürfen uns nicht zu sehr darauf versteifen. Natürlich wird es in den letzten Tagen viel an uns herangetragen, aber wir müssen Tag für Tag weiter arbeiten und uns die nötige Sicherheit für Samstag holen."

Und auch Albutat ist sich sicher, dass es im gegnerischen Kasten bald wieder klingeln wird: "Gegen Aalen müssen wir mit der gleichen Einstellung und der gleichen Dynamik in die Partie gehen wie beim FSV. Wir wollen unsere Chancen vorne suchen und dann auch erfolgreich verwerten."

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren