Der Wuppertaler SV folgt dem MSV Duisburg ins Halbfinale des Niederrheinpokals. Im Paul-Janes-Stadion besiegte der Regionalligist den Oberligisten SC Düsseldorf-West mit 2:0 (0:0).

Niederrheinpokal

Wuppertal dank Manno im Halbfinale

20. November 2016, 21:13 Uhr
Foto: Micha Korb

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Der Wuppertaler SV folgt dem MSV Duisburg ins Halbfinale des Niederrheinpokals. Im Paul-Janes-Stadion besiegte der Regionalligist den Oberligisten SC Düsseldorf-West mit 2:0 (0:0).

Mit einer Sondergenehmigung durfte die Partie am Totensonntag erst nach 18:00 Uhr angepfiffen werden. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Für die gut gestarteten Oberkasseler war es das Event des Jahres.

Die Wuppertaler dominierten den ersten Durchgang, ohne dabei jedoch zu glänzen. Die beste Möglichkeit vergab Gaetano Manno, dessen präziser Schuss aber noch auf der Linie geklärt werden konnte (27.). Die 512 Besucher am Flinger Broich sahen eine gut verteidigende West-Elf, die immer an die Sensation glaubte. Immer wieder gefährliche Nadelstiche des Teams von Markus John waren die Folge.

Die zweiten 45 Minuten dominierten die Gäste nach Belieben. Der erste Treffer für die Wuppertaler dann nach einer guten Stunde. Nachdem Ali Can Ilbay zuerst am starken West-Keeper Siebenbach scheiterte, war es Manno, der aus kurzer Distanz präzise zum 0:1 einlochte (61.). Der Kapitän des WSV, der gerade erst seinen Vertrag bei den Bergischen verlängert hat, erlöste somit auch die zahlreich mitgereisten, stimmungsgewaltigen Anhänger der Rot-Blauen.

Manno sorgt für die Entscheidung

Zur Vorentscheidung hätte Tim Bodenröder sorgen können, der nach einem Konter nur knapp am langen Pfosten vorbei schoss (74.). Nach einer hitzigen Situation, bei der John an der Seitenlinie unsportlich ins Geschehen eingriff, schickte Schiedsrichter Florian Heien den West-Coach auf die Tribüne (79.). Spielentscheidend war dies jedoch nicht mehr. Mannos 0:2 mit dem Schlusspfiff nach einem Konter wurde noch abgefälscht. Der Oberligist zog sich gut aus der Affäre und kann erhobenen Hauptes zur Tagesordnung übergehen. Die Wuppertaler lösten ihre Pflichtaufgabe mit höchster Präzision, mussten jedoch bis zum Abpfiff um den knappen Sieg bangen.

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