Mats Hummels kehrt nach seinem Wechsel zu Bayern München zum zweiten Mal in drei Monaten zu seinem Ex-Klub Borussia Dortmund zurück.

BVB vs. FCB

Hummels kann mit Unmut der Fans "sehr gut leben"

sid
15. November 2016, 13:58 Uhr
Foto: firo

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Mats Hummels kehrt nach seinem Wechsel zu Bayern München zum zweiten Mal in drei Monaten zu seinem Ex-Klub Borussia Dortmund zurück.

Einen freundlichen Empfang darf Mats Hummels auch diesmal nicht erwarten. Wenn der 27-Jährige am Samstag zum Bundesliga-Spitzenspiel mit Bayern München zum zweiten Mal in drei Monaten zu Borussia Dortmund zurückkehrt, muss er erneut mit heftigen Pfiffen und Anfeindungen der BVB-Fans rechnen.

Schon beim Supercup im August war der Weltmeister trotz seiner acht erfolgreichen Jahre in Dortmund wüst beschimpft worden. Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte anschließend von einer "Katastrophe" gesprochen, Hummels selbst allerdings gelassen reagiert. Er habe "kein Problem damit, wenn Leute ihren Unmut kundtun. Fußball ist etwas Emotionales, und ich kann auch sehr gut damit leben, wenn sich die Emotionalität gegen mich richtet."

Für Hummels steht ohnehin der sportliche Wert der Partie im Vordergrund. "Ein großes Spiel, ich freue mich darauf", sagte der Innenverteidiger vor dem deutschen Clasico der Bild am Sonntag. Mit Blick auf die Tabelle sei das Duell "sehr wichtig. Wenn wir das verlieren, wären sehr viele Mannschaften, inklusive Dortmund, wieder sehr nahe dran", betonte Hummels, der am Dienstagabend (20.45 Uhr/Sky) aber erst noch mit der deutschen Nationalmannschaft den Klassiker gegen Italien bestreiten wird.

Beim FC Bayern, für den er schon in der Jugend gespielt hat, hat sich Hummels nach leichten Anlaufproblemen inzwischen gut eingelebt. "Ich habe schon die ersten Wochen bewusst nur die einfachen Sachen gemacht, habe versucht, Fehler zu vermeiden. Das war erst einmal wichtig, um mir selber nicht einen Druck aufzuladen", sagte er der BamS. Aber zuletzt habe er "zügig" zu seinem Spiel gefunden: "Es ist noch nicht alles perfekt, aber ich bin ganz zufrieden. Ich habe das Gefühl, dass ich mich auch in der Hierarchie gut eingefügt habe."

Autor: sid

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