Der SV Brackel hat sich in der Westfalenliga 2 gegen den Tabellenführer Westfalia Herne ein torloses Remis erkämpft. Das 0:0 schlug besonders der Westfalia auf den Magen.

Westfalia Herne

An Brackel die Zähne ausgebissen

Maximilian Daum
13. November 2016, 18:51 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der SV Brackel hat sich in der Westfalenliga 2 gegen den Tabellenführer Westfalia Herne ein torloses Remis erkämpft. Das 0:0 schlug besonders der Westfalia auf den Magen.

"Ich habe eine Mannschaft gesehen, die sich rehabilitieren wollte für die katastrophale letzte Woche. Das hat sie sowohl in puncto Leidenschaft, als auch Einsatzbereitschaft getan. Dazu muss man einfach sagen, dass wir neunzig Minuten auf ein Tor gespielt haben", beklagte Herne-Coach Christian Knappmann das Unentschieden.

Vor etwa vierhundert Zuschauern im Stadion am Schloss Strünkede nahm der Tabellenführer aus Herne von Beginn an das Zepter in die Hand, konnte seine Überlegenheit aber nicht in Tore umwandeln. So konnte sich vor allem der Schlussmann der Gäste auszeichnen. "David Graudejus war heute der Matchwinner", adelte Knappmann den 24-jährigen Torwart. Die beste Gelegenheit zur Führung für die Hausherren hatte nach einer guten halben Stunde Marwin Onucka, der jedoch am glänzend aufgelegten Dortmunder Schlussmann scheiterte (30.). Auch in der zweiten Halbzeit biss sich Westfalia Herne an der Brackeler Defensive die Zähne aus und musste letztlich mit der Punkteteilung leben.

Der SV Brackel war nach dem Abpfiff glücklich über das Resultat."Wir sind natürlich sehr zufrieden, einen Punkt beim Tabellenführer mitnehmen zu können. Dass natürlich bei so einem Spiel auch das Quäntchen Glück dazugehört, ist klar", erklärte SV-Trainer Jörg Lange. Für Herne-Coach Christian Knappmann waren vor allem die vergebenen Standards entscheidend. "Wir hatten allein sechzehn Ecken. Das muss man sich einmal vor Augen führen. Dazu fällt der Ball mehrfach im Fünf-Meter-Raum herunter. Da muss ich einfach eine andere Galligkeit an den Tag legen, um das Tor zu machen", erklärte der Linienchef auf der Pressekonferenz.

Autor: Maximilian Daum

Kommentieren