TuRU Düsseldorf hat das große Los im Niederrheinpokal gezogen.

TuRU Düsseldorf

Diese Probleme bereitet das Los MSV

25. Oktober 2016, 09:51 Uhr
Foto: Micha Korb

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TuRU Düsseldorf hat das große Los im Niederrheinpokal gezogen.

Petra Duhr, 3. Vorsitzende des Niederrhein-Oberligisten und zuständig für den Spielbetrieb, war Vereinsvertreterin und „Losfee“ in Personalunion. Für ihren Klub zog sie den ranghöchsten Verein aus einem der beiden Lostöpfe: den MSV Duisburg. Und gleich fingen bei der Funktionärin die Gedankenspiele an. Denn bereits für den Morgen nach der Auslosung kündigte sie an, sich um die Austragung der Partie zu kümmern.

Die erste Hürde stellt sich bei der Terminfindung in den Weg. Der Fußballverband Niederrhein (FVN) hat das Viertelfinale für den 19. November terminiert. An diesem Tag jedoch ist das Ligaspiel der „Zebras“ beim FSV Frankfurt angesetzt.

Für diesen Fall hat der Verband angeordnet, die Spiele am Wochenende vor der geplanten Durchführung auszutragen. Das betrifft auch Rot-Weiss Essen. Der Regionalligist spielt am 19. November bei der Reserve von Schalke 04, muss also auch eine Woche früher im Pokal ran. Das geplante Heimspiel gegen die TSG Sprockhövel (Freitag, 11. November, 19.30 Uhr) muss dann verschoben werden.

Schwieriger gestaltet sich jedoch die Organisation der Partie zwischen den Landeshauptstädtern und dem Drittligisten. Ursprünglich sollte für die Begegnung gegen einen Favoriten – die dann mit der Entscheidung, aus zwei Töpfen zu losen sicher war – im Paul-Janes-Stadion ausgetragen werden. Dort spielt für gewöhnlich Fortuna Düsseldorf II, so auch am 12. November gegen den SC Wiedenbrück. Am folgenden Wochenende hätte das Pokalspiel ohne Probleme am Flinger Broich ausgetragen werden können. Das kommt wegen der Drittliga-Partie der "Zebras" nicht infrage.

Das erschwert die Planung enorm. Duhr will mit der Stadt Düsseldorf an einer Lösung arbeiten. Der Tausch des Heimrechts und eine damit verbundene Austragung in der Schauinslandreisen-Arena scheint unsinnig. Dagegen sprechen Kosten im zweistelligen Tausenderbereich.

Die Blau-Weißen als haben noch einen ganzen Berg an Arbeit vor sich. Organisatorisch und natürlich auch sportlich. Doch bei allem Bewusstsein über das Niveau des Drittliga-Spitzenreiters und die anstehenden Hausaufgaben durfte auch ein wenig Freude durchdringen: „Der höchste Gegner, der noch drin ist. Das ist eine Aufgabe, die für uns nur ganz schwer machbar sein wird“, sagte „Losfee“ Duhr über die „Zebras“.

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