27 Spiele wartete man beim Oberligisten FC Kray auf einen Sieg in einem Meisterschaftsspiel. Gegen den Cronenberger SC war es dann endlich soweit.

FC Kray

5:0-Sieg war Befreiung für den Kopf

Simon Gerich
06. Oktober 2016, 09:07 Uhr
Foto: Michael Gohl

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27 Spiele wartete man beim Oberligisten FC Kray auf einen Sieg in einem Meisterschaftsspiel. Gegen den Cronenberger SC war es dann endlich soweit.

Für Trainer Muhammet Isiktas ist es der erste Sieg seit er den Trainerposten in der ersten Mannschaft hat. Nicht nur bei Isiktas ist die Stimmung nach dem Sieg deutlich besser, auch innerhalb der Mannschaft war das 5:0 ein Stimmungslöser: "Es war eine Befreiung für den Kopf nach so langer Zeit endlich mal wieder einen Sieg einzufahren. Die Stimmung bei den Jungs ist jetzt natürlich deutlich besser."

Auch das Zustandekommen des Siegs war für Isiktas ein positives Zeichen: "Es war ein deutlicher Sieg, der auch höher hätte ausfallen können. Wichtig war, dass wir die Null gehalten haben, nachdem wir in den Spielen zuvor oft gegen Ende nachgelassen haben und Gegentore kassierten." Nach dem 2:2-Remis gegen Schonnebeck hatte der Kray-Trainer noch betont, dass die Kraft seiner Mannschaft nur für 70 bis 75 Minuten ausreicht. Jetzt scheint es so, als sei der FC Kray bei den vollen 90 Minuten angekommen. "Wir haben konstant gespielt und konnten sogar das Tempo zwischenzeitig wechseln", zeigt sich Isiktas begeistert.

Damit der Aufwärtstrend auch fortgesetzt wird, muss der FC Kray am 10. Spieltag aus Ratingen etwas Zählbares mitbringen. Dass das trotz des jüngsten Erfolgserlebnisses kein Spaziergang wird, weiß der Kray-Trainer. "Ratingen hat eine super Qualität. Sie stehen nicht da, wo sie eigentlich stehen sollten", sagt Isiktas über den kommenden Gegner. Eine Einschätzung, die in den letzten Wochen auch viele Gegner des FC Kray über den Essener Verein zu Protokoll gaben. Für das Spiel hofft Isiktas auf Rückenwind durch den 5:0-Erfolg. "Es wäre schön, wenn wir die gute Leistung mitnehmen können. Es wird sicher auch auf die Tagesform ankommen."

Autor: Simon Gerich

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