Schalke 04 hat in der Europa League den zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren. Überragender Mann beim 3:1 (1:0)-Sieg gegen RB Salzburg war der Kapitän. Die Einzelkritik.

Schalke-Einzelkritik

Höwedes ist der Mann des Tages

Manfred Hendriock
29. September 2016, 21:11 Uhr
Foto: Firo

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Schalke 04 hat in der Europa League den zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren. Überragender Mann beim 3:1 (1:0)-Sieg gegen RB Salzburg war der Kapitän. Die Einzelkritik.

Ralf Fährmann (3): Man hätte ihm mal wieder ein Spiel zu Null gegönnt, aber diese Hoffnung durchkreuzte Soriano mit dem 1:3 in der 72. Minute.

Benedikt Höwedes (1): Wer fleißig ist und sich als rechter Verteidiger in den Dienst der Mannschaft stellt, wird belohnt: Erst lenkte Caleta-Car seine Flanke zum 2:0 ins eigene Tor, dann traf Höwedes per Seitfallzieher zum 3:0. Schalkes Mann des Tages.

Naldo (3): Nach seiner Pause zuletzt in Hoffenheim wieder drin - und das ohne Fehler. Sein Kopfball in der 58. Minute gegen die Unterkante der Latte war schon hinter der Linie, das Tor machte dann Höwedes.

Matija Nastasic (3): Hinten stabil, vorne einmal nach einer Ecke gefährlich (68.).

Sead Kolasinac (2): Torvorlage zum 1:0, insgesamt mit Zug nach vorne und ordentlich in der Defensive: Der Bosnier nutzte seine Chance, nachdem er zuletzt fünf Spiele draußen gesessen hatte.

Johannes Geis (3): Spielte einen Pass aus der eigenen Hälfte über 50 Meter genau in den Lauf von Schöpf - in dieser Szene hatte er Zeit und Raum wie Franz Beckenbauer vor 40 Jahren. Aber Geis hatte so gar kein Tempo in seinen Aktionen.

Nabil Bentaleb (3-): Diesmal nicht so auffällig, aber immerhin auch ohne leichtsinnige Ballverluste.

Alessandro Schöpf (2-): War ständig bemüht, hatte aber viel Pech im Abschluss.

Leon Goretzka (2-): Erzielte mit dem Kopf im Nachsetzen sein erstes Europapokal-Tor, nachdem Walke seinen Schuss zuvor noch abgewehrt hatte. Insgesamt laufstark und einsatzfreudig.

Max Meyer (3-): Auf der linken Außenbahn mit ganz wenig Bindung. Das wurde erst besser, als er ins Zentrum rückte und da ein Tor verpasste.

Breel Embolo (3-): Auch er traf im Getümmel vor dem 3:0 die Latte. Ein Tor hätte ihm wohl gut getan, wirkte insgesamt im Sturmzentrum immer noch glücklos.

Autor: Manfred Hendriock

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