Nicht nur sportlich ging es beim Spitzenspiel der Westfalenliga 2 zur Sache.

Westfalenliga 2

Kartenfestival am Schloss Strünkede

Maximilian Daum
25. September 2016, 19:28 Uhr
Foto: Klaus Pollkläsener

Foto: Klaus Pollkläsener

Nicht nur sportlich ging es beim Spitzenspiel der Westfalenliga 2 zur Sache.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab es großen Redebedarf. Am Herner Vereinsheim "Tilkowski" standen Christian Knappmann und Mario Plechaty, Trainer der Überraschungsmannschaft des Lüner SV Rede und Antwort. Letzterer äußerte sich vor allem zum Aufreger der ersten Halbzeit. Nach einer Tätlichkeit am Herner Kapitän Fatlum Zaskoku flog der Lüner Stürmer Fabian Pfennigstorf mit einer glatten roten Karte vom Platz. "Ich möchte meinen Stürmer in Schutz nehmen. Er sagte mir, er habe sich losreißen wollen. Wenn er ihn natürlich trifft, ist das eine rote Karte", erklärt Plechaty die Situation.

"Die Rote Karte für Herne war gerechtfertigt. Ich bin froh, dass mein Spieler weitermachen konnte", zeigte sich Plechaty geschockt. Zuvor hatte sich bereits der Gastgeber aus Herne nach einem groben Foulspiels von Enes Kaya dezimiert. "Vielleicht war er etwas übermotiviert, weil er das erste Mal seit langem wieder von Anfang an ran durfte", entschuldigte sich sein Gegenüber Christian Knappmann. Für die zweite rote Karte, welche Schiedsrichter Felix Weller an den Aufsteiger aus Lünen verteilte, hatte Plechaty jedoch kein Verständnis. "Das war total übertrieben", klagte der Lüner Coach.

Herne-Trainer Knappmann hatte mit der aggressiv-geführten Partie nur wenig Probleme. "Emotionen gehören zum Fußball dazu. Wir teilen aus und können auch einstecken, wenn es härter wird", erklärte er gegenüber RevierSport.

Autor: Maximilian Daum

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