Ein Mann, ein Wort. Die Partie in Düsseldorf war gerade Vergangenheit, da trat Bochums Kapitän Felix Bastians mutig vor die Mikrofone der Journalisten.

VfL

Bastians hat seiner Ankünding Taten folgen lassen

25. September 2016, 10:02 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Ein Mann, ein Wort. Die Partie in Düsseldorf war gerade Vergangenheit, da trat Bochums Kapitän Felix Bastians mutig vor die Mikrofone der Journalisten.

Sprach offen und ehrlich über die nach seiner Sicht katastrophalen 90 Minuten, um wenig später mutig zu verkünden: „Wir haben nach schlechten Spielen immer eine Reaktion gezeigt. Das wird auch am Freitag so sein.“

Der Kapitän und seine Teamkollegen hielten Wort. Und so knüpfte der Bochumer Kapitän bei seinem Statement genau dort an, wo er nach dem Frust von Düsseldorf geendet hatte: „Wir wollten es zeigen und wir haben es gezeigt.“

Um dann ein wenig nachdenklich hinzuzufügen: „Eigentlich wäre es mir viel lieber, wenn wir keine Reaktion auf Vergangenes zeigen müssten, sondern Konstanz in unsere Leistungen bekommen würden.“ Das, so der Kapitän, sei eine Sache von Erfahrung und von Qualität: „Es ist Zeit, dass wir die guten Leistungen daheim auch in die Auswärtsspiele transportieren können. Dann, bin ich sicher, werden wir auch dort komfortabel punkten.“

Doch warum folgte aus der schlechtesten Saisonleistung prompt der beste Auftritt. Bastians braucht da nicht lange zu überlegen: „Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, dass wir als Team besser verteidigt haben. Es ist der richtige Weg – so musst du spielen. Denn man kann nicht nur mit einer Viererkette verteidigen. Diesmal haben die Leute im Mittelfeld die Lücken geschlossen. Das haben wir in dieser Woche auch noch einmal angesprochen. Die Kompaktheit gegen Stuttgart, das war schon ein guter Schritt.“

Stuttgart-Spiel soll gegen Aue als Maßstab dienen
Doch der gebürtige Bochumer bleibt skeptisch, denn noch steht der VfL in der Beweispflicht, zu guten Leistungen auch in der Fremde bereit zu sein. Bastians: „Jetzt bin ich auf unser Auswärtsspiel in Aue gespannt. Die Leistung gegen Stuttgart muss da als Maßstab herhalten. Natürlich ist es vom Kopf her leichter, gegen Stuttgart zu spielen. Aber in Aue müssen wir genau so beherzt auftreten.“

Besonders freute sich der Kapitän dann über die Leistung eines Teamkollegen, der selten die Anerkennung findet, die er verdient: „Wer Ahnung vom Fußball hat und Peniel Mlapa einmal Tag für Tag im Training erlebt, der weiß, wozu er in der Lage ist. Wenn er seine Qualität abruft, ist er brandgefährlich und einer der besten Stürmer der Liga.“

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren