Nach dem Remis des MSV Duisburg beim SC Preußen Münster zeigte sich der MSV-Coach nicht unzufrieden – gab aber zu, dass er sich mehr erhofft hatte.

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Gruev sieht Zebras "auf einem guten Weg"

Julian Bischoff
11. August 2016, 07:47 Uhr
Foto: firo

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Nach dem Remis des MSV Duisburg beim SC Preußen Münster zeigte sich der MSV-Coach nicht unzufrieden – gab aber zu, dass er sich mehr erhofft hatte.

"Wir haben gewusst, dass es hier nicht einfach wird, und das hat sich bestätigt", fand Ilia Gruev auf der Pressekonferenz nach Spielende zunächst lobende Worte für den Gegner. Dieser habe "eine richtig gute Mannschaft, die Ballbesitz haben möchte und gute Einzelspieler hat". Vor der englischen Woche habe man sich vorgenommen, diese "möglichst gut zu meistern", mit dem Punktgewinn in Münster sei man diesbezüglich "auf einem guten Weg". Die fünf Wechsel in der Startformation seien "nötig gewesen", um einigen Spielern nötige Pausen zu gönnen.

Allerdings gab Gruev auch zu, dass in den letzten beiden Partien auch drei Punkte möglich gewesen wären: "Sowohl gegen Osnabrück als auch in Münster wäre mehr drin gewesen." Dass man zum zweiten Mal hintereinander nur unentschieden gespielt hat, schob der Coach indes auf die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor: "Wir haben die Torchancen nicht so ausgenutzt wie ich mir das erhofft habe."

Mit der Entscheidung, nach dem angeblichen Handspiel Kevin Wolzes auf den Punkt zu zeigen, zeigte sich Gruev unterdessen nicht wirklich einverstanden. "Einige meiner Spieler haben mir gesagt, dass es vor der Aktion einen Schubser gegen Kevin gab", übte der bulgarische MSV-Coach vorsichtige Kritik an Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck.

Am kommenden Samstag empfangen die Zebras die Zweitvertretung des FSV Mainz. Dort strebt Gruev den zweiten Saisonsieg an. "Gewinnen wir da, können wir von einem guten Saisonstart sprechen."

Autor: Julian Bischoff

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