Am liebsten würde man beim SV Duissern nach der laufenden Saison die Sektkorken gleich zwei mal knallen lassen: Die Verantwortlichen und Spieler des 1923 gegründeten Klubs träumen von einem Doppelaufstieg beider Senioren-Mannschaften. Eine Sache, die zuletzt 1992 gelang und somit wohl nur noch eingefleischten Kennern des Vereins in Erinnerung ist, als die Erste in die Bezirksliga aufstieg und die Zweite gleichzeitig den Sprung in die Kreisliga A schaffte. Doch das ist verstaubte Vergangenheit in Duissern. Der Hauptsponsor stieg in den folgenden Landesliga-Jahren aus, was den Abgang bis in den Kreisligen-Bereich zur Folge hatte, wo der SV Duissern immer noch steht.

Kreis DU/MH/DIN: SV Duissern wird Wanheimerorter Filiale

Zwei Mannschaften, ein Ziel

Heiko Gaeb
23. August 2007, 15:14 Uhr

Am liebsten würde man beim SV Duissern nach der laufenden Saison die Sektkorken gleich zwei mal knallen lassen: Die Verantwortlichen und Spieler des 1923 gegründeten Klubs träumen von einem Doppelaufstieg beider Senioren-Mannschaften. Eine Sache, die zuletzt 1992 gelang und somit wohl nur noch eingefleischten Kennern des Vereins in Erinnerung ist, als die Erste in die Bezirksliga aufstieg und die Zweite gleichzeitig den Sprung in die Kreisliga A schaffte. Doch das ist verstaubte Vergangenheit in Duissern. Der Hauptsponsor stieg in den folgenden Landesliga-Jahren aus, was den Abgang bis in den Kreisligen-Bereich zur Folge hatte, wo der SV Duissern immer noch steht.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/004/169-4214_preview.gif Will mit dem SV Duissern zurück in die Kreisliga A: Ralf Gemmer, Spielertrainer der ersten Mannschaft[/imgbox]Bis zum angepeilten Ziel ist es noch ein weiter Weg. Besonders für die zweite Truppe, die nach zwei Spieltagen noch immer ohne Punkt da steht. Im Gegensatz dazu sind die ersten beiden Pflichtkicks für die erste Elf, die in der Kreisliga B spielt, nach Plan verlaufen. "Wir haben jetzt vier Punkte in zwei Partien geholt, wobei das Unentschieden am letzten Spieltag unnötig war", klärt Ralf Gemmer, Spieler-Trainer der ersten Garnitur, auf und fügt lächelnd an: "Außerdem habe ich bald meine Verletzung auskuriert, dann bin ich auch wieder da."

Nach dem vierten Platz in der Vorsaison peilt man an der Esmarchstraße unverhohlen die Rückkehr in die Kreisliga A an. "Das ist unser erklärtes Ziel", bestätigt Gemmer, der in sein zweites Jahr in dieser Position beim Verein geht. Mindestens vier Teams zählen zu den Mitfavoriten: Schwarz-Weiß Duisburg, das erst in der Relegation am HSV Hilal scheiterte, Taxi Duisburg und die jeweiligen Zweitvertretungen vom SV Wanheim und DSV 1900. "Gerade bei den Zweitvertreungen weiß man nie, was einen erwartet. Da sind auch schon ab und an mehr als eine handvoll Akteure aus der ersten Mannschaft", weiß der Coach aus Erfahrung zu berichten. Doch auch sein Team ist mit Akteuren besetzt, die auch schon höherklassig gespielt haben. So sind alleine vom A-Ligisten DJK Wanheimerort aktuell zehn Akteure nach Duissern gewechselt. "Dass so viele Leute aus Wanheimerort zu uns gekommen sind, ist Zufall. Ich hatte mit drei Spielern Kontakt und dann haben die gleich noch ihre Freunde mitgebracht, weil sie unbedingt alle in einem Team spielen wollen. Das hat uns sicher gestärkt. Wir sind auf jeden Fall gut gewappnet", sagt der 34-jährige ehemalige Landesliga-Akteur selbstbewusst.

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Autor: Heiko Gaeb

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