Gerald Asamoah ist mit Schalke nach China gereist. Seine Aufgaben: Sponsorentreffen, Stäbchenessen und Computerspiele spielen. Sein Job: Botschafter

FC Schalke 04

Asamoah begleitet S04 als Botschafter

Christoph Weinkel
08. Juli 2016, 08:27 Uhr
Foto: Karsten Rabas

Foto: Karsten Rabas

Gerald Asamoah ist mit Schalke nach China gereist. Seine Aufgaben: Sponsorentreffen, Stäbchenessen und Computerspiele spielen. Sein Job: Botschafter

Wichtig ist bei der China-Reise nicht nur auf dem Platz. Neben den Trainingseinheiten haben die Schalker Spieler einen prall gefüllten Terminkalender: Partner und Sponsoren werden besucht, ebenso einige lokale Einrichtungen. Einer, der immer mittendrin ist, ist Gerald Asamoah. Der fast immer gut gelaunte S04-Botschafter weiß, was er auf der PR- und Marketingreise zu tun hat.

Bei einer Veranstaltung, an der Kinder von fünf lokalen Schulen teilnahmen, verteilte er Geschenke und stand für zahlreiche Selfies und Autogramme zur Verfügung. Der Schalke-Repräsentant, der bei diesem Besuch von Kaan Ayhan, Alexander Nübel und Sidney Sam begleitet wurde, brachte den Kindern auch ein paar wichtige Worte bei. Natürlich „Schalke 04“, aber auch: „Wir sind die Besten.“ Im Gespräch mit bundesliga.de sagte Asamoah: „Es ist optimal, hier zu sein. Ich hätte es gerne als Spieler erlebt, jetzt bin ich leider nur als Botschafter hier. Trotzdem macht es großen Spaß, dabei zu sein.“

Es ist optimal, hier zu sein. Ich hätte es gerne als Spieler erlebt, jetzt bin ich leider nur als Botschafter hier.
Gerald Asamoah

Eine königsblaue Abordnung besuchte das Zentrum für deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen. Zahlreiche deutsche und europäische Unternehmen haben auf dem 300.000 Quadratmeter großen Gelände ihren Sitz. Eine Delegation um Marketing-Vorstand Alexander Jobst und Gerald Asamoah tauschten sich mit Vertretern des Zentrums über Potenziale und Entwicklung in der Region aus.

Und dann gab es auch noch den Stäbchen-Wettbewerb, bei dem Leon Goretzka, Junior Caicara, Klaas-Jan Huntelaar und Max Meyer gegeneinander antraten. Die Aufgabe: Tischtennisbälle mit Stäbchen von einer Schüssel zu einer anderen zu transportieren. Caicara hatte gegen Goretzka das Nachsehen, er unterlag mit 9:18. Im zweiten Spiel setzte sich Huntelaar deutlich mit 18:0 gegen Max Meyer durch.
Besser lief es für Meyer bei einem Sponsorentreffen, bei dem er gegen chinesische Fans Fifa auf der Konsole zockte. Beim Duell Schalke gegen Guangzhou Evergrande setzte sich Meyer zweimal durch.

Autor: Christoph Weinkel

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