Nach zwei turbulenten Saisons ist es nun offiziell: Der SC Werden-Heidhausen muss in die Kreisliga A. Trotz aller Enttäuschung ist der Abstieg eine Chance.

BL NR 2

Werden-Heidhausen sehnt sich nach Ruhe

Daniel Rottländer
07. Juni 2016, 15:52 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Nach zwei turbulenten Saisons ist es nun offiziell: Der SC Werden-Heidhausen muss in die Kreisliga A. Trotz aller Enttäuschung ist der Abstieg eine Chance.

Es war eine Saison zum Vergessen für Danny Konietzko und seine Schützlinge vom SC Werden-Heidhausen. Auch wenn es von Anfang an klar war, dass die Saison ein reiner Überlebenskampf werden würde, war die Enttäuschung am Ende groß.

"Wir waren uns unserer Situation durchaus bewusst, aber nachdem sich die Mannschaft sehr gut entwickelt hat, wuchs die Hoffnung, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen," fasste Konietzko die Saison zusammen. "Einige Verletzungen und unser dünner Kader haben allerdings am Ende dafür gesorgt, dass wir uns nicht retten konnten."

Konietzko und der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Koch schauen dennoch positiv in die Zukunft und sehen den Abstieg als Chance, um Ruhe und Konstanz in den Verein zu bringen.

Nach den letzten zwei Jahren können wir die Mannschaft jetzt in Ruhe entwickeln
Danny Konietzko

"Nach den letzten zwei Jahren, die sehr turbulent waren und in denen wir nur unten mitgespielt haben, können wir die Mannschaft jetzt in Ruhe entwickeln. Wir wollen den Verein festigen, um dann langfristig, auch dank unserer guten Jugendarbeit, die Bezirksliga wieder ins Auge zu fassen," berichtet Koch.

Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Ausser Halil Erciyas und Kevin Hougardy verlassen keine Leistungsträger den Verein, das Ziel sei es nun eine entwicklungsfähige Mannschaft gespickt mit erfahrenen Recken zu bauen. Der direkte Wiederaufstieg ist allerdings kein Thema. "Wenn man sich anschaut, was Überruhr für Transfers getätigt hat und was für einen Kader der Heisinger SV besitzt, stellt sich die Frage nach dem direkten Wiederaufsteig nicht," sagt Konietzko. "Wir wollen den Kader erstmal breiter aufstellen und eine ruhigere Saison spielen."

Ein Wunsch für den die Grundlage bereits gelegt wurde.

Autor: Daniel Rottländer

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