Ratingen 04/19 und der Wuppertaler SV trennten sich am vorletzten Spieltag der Oberliga-Niederrhein mit 2:2 (0:0).

Ratingen - Wuppertal

Die Stimmen zum Spiel

Nils Jewko
02. Juni 2016, 07:53 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Ratingen 04/19 und der Wuppertaler SV trennten sich am vorletzten Spieltag der Oberliga-Niederrhein mit 2:2 (0:0).

Wir sprachen im Anschluss an die Partie mit den Beteiligten:

Stefan Vollmerhausen (WSV-Trainer): Es war ein Meisterschaftsspiel, in dem es um drei Punkte ging. Dann ist es immer ärgerlich, wenn man ein Spiel nicht so zu Ende spielt, wie man es zuvor über die gesamte Zeit gespielt hat. Das haben wir nicht auf die Reihe bekommen und uns am Ende im Spiel gegen den Ball nicht mehr so clever angestellt. Ich denke aufgrund der letzten viertel Stunde ist das Ergebnis dann auch in Ordnung.

Emre Bayrak (Torschütze zum 1:0 für Wuppertal): Das Ergebnis ist am Ende ärgerlich. Wir führen souverän mit 2:0 und das müssen wir dann auch über die Zeit bringen. Das haben wir leider nicht geschafft. Ratingen hat es in der Schlussphase aber auch gut gemacht, auch wenn der Elfmeter zum 1:2 aus meiner Sicht keiner war. Aus dem Spiel müssen wir lernen und es gegen TuRu am Wochenende und in der nächsten Saison besser machen.

Peter Radojewski (Trainer von Ratingen 04/19): In der ersten Halbzeit waren wir absolut ebenbürtig und hätten durch den Kopfball von Keita auch in Führung gehen können. In der zweiten Halbzeit waren wir dann leider einmal unachtsam, als bei der Ecke zur Wuppertaler Führung die Zuordnung fehlte. Und zum Elfmeter darf es erst gar nicht kommen. Der Spieler muss schon vorher von Nico Wehner oder Stefan Rott gestoppt werden. Aber was meine Mannschaft in der Rückrunde ausmacht, ist die Eigenschaft, nach Rückstanden nicht aufzuhören, sondern weiterzuarbeiten. Sie hat sich das 2:2 zum Schluss mehr als verdient. Wir sind jetzt elf Spiele ungeschlagen. Das ist eine tolle Leistung und das muss ich der Mannschaft hoch anrechnen.

Dennis Raschka (Torwart von Ratingen 04/19): Gegen den Meister nach einem 0:2 noch zurückzukommen, spricht für die Mannschaft. Daran haben wahrscheinlich nur wenige Zuschauer auf der Tribüne noch geglaubt. Das spricht aber für die Moral der Mannschaft, die seit der Rückrunde da ist. Daher ist das Ergebnis am Ende auch gerecht.

Autor: Nils Jewko

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