Mit dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga beginnt für den MSV Duisburg nun der nächste Kampf.

Duisburg

MSV muss um Drittliga-Lizenz kämpfen

dw
25. Mai 2016, 11:18 Uhr
Foto: firo

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Mit dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga beginnt für den MSV Duisburg nun der nächste Kampf.

Bis zum Dienstag, 31. Mai, muss der MSV bei der DFB-Zentrale in Frankfurt den Beweis erbringen, die 3. Liga wirtschaftlich stemmen zu können. Die Zweitliga-Lizenz – heute gibt die Deutsche Fußball-Liga (DFL) ihre Entscheidungen bekannt – wäre für den MSV laut Geschäftsführer Bernd Maas nur Formsache gewesen, für die Spielerlaubnis in der 3. Liga muss der MSV hingegen noch kämpfen.

Den Zebras brechen nach dem Abstieg die Fernsehgelder weg. In der 2. Bundesliga flossen rund 5,7 Millionen Euro aus dem TV-Topf in die MSV-Kasse. In der 3. Liga werden es nur noch knapp 800 000 Euro sein. Die Drittliga-Saison beginnt am Freitag, 29. Juli, mit dem Eröffnungsspiel, das das Fernsehen live überträgt. Am Samstag und Sonntag folgen die weiteren Partien.

Der Vertrag von Trainer Ilia Gruev ist weiter gültig, er ist bis zum Ende der kommenden Saison an die Zebras gebunden. Sportdirektor Ivica Grlic steht bei den Zebras ligenunabhängig noch bis 2020 unter Vertrag. Zahlreiche Spieler-Verträge laufen mit dem Abstieg aus: unter anderem Victor Obinna, Thomas Meißner, Giorgi Chanturia und Kevin Wolze. Unter anderem Martin Dausch, Marcel Lenz und Dan-Patrick Poggenberg bleiben dem MSV erhalten.

Autor: dw

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