Zwei Spieltage vor Schluss kämpfen drei Teams um den mittlerweile feststehenden Relegationsplatz zwei in der Landesliga Niederrhein 1.

Cronenberg

Coach schaut schon auf mögliche Relegations-Gegner

26. Mai 2016, 08:37 Uhr
Foto: Tillmann

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Zwei Spieltage vor Schluss kämpfen drei Teams um den mittlerweile feststehenden Relegationsplatz zwei in der Landesliga Niederrhein 1.

In der Pole Position befindet sich bei noch sechs zu vergebenen Punkten der Cronenberger SC, der pünktlich zum Saisonendspurt vor zwei Spieltagen den zweiten Platz zurückerobern konnten, nachdem sie diesen im direkten Duell am 25. Spieltag an Sterkrade-Nord verloren hatten.

Dabei profitierten die Wuppertaler von einer Serie von vier Niederlagen der Sterkrader. "Von den Topteams hatte jedes eine Schwächephase. Baumberg hat Anfang der Rückrunde geschwächelt, als alle nochmal auf den ersten Platz gehofft haben, wir im April und zuletzt auch Sterkrade", erklärt Markus Dönninghaus und kennt auch den Grund für den schwachen April seiner Mannschaft mit nur einem Sieg aus sechs Spielen: "Unsere Abwehr war in den englischen Wochen enorm dezimiert. Jetzt sind wir aber wieder flexibler. Zuletzt kamen zwei defensive Stammspieler zurück und auch unser Toptorjäger Lee David Korkmaz ist wieder dabei. Ich kann also wieder aus dem Vollen schöpfen, sodass wir wieder stabiler unterwegs sind."

"Wir werden uns das nicht mehr nehmen lassen"
Markus Dönninghaus (Trainer Cronenberger SC)

Die personell hervorragende Situation stimmt den Coach enorm zuversichtlich und er schickt eine Kampfansage an die beiden Konkurrenten aus Sterkrade und Velbert: "Wir werden uns das nicht mehr nehmen lassen. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Die Stimmung in der Mannschaft ist auch dementsprechend. Alle sind sehr fokussiert und nach dem 5:1 bei Essen-West am Sonntag strotzen wir auch nur so vor Selbstvertrauen."

Der 48-Jährige ist sich sogar so sicher, dass sein Team auch nach dem 34. Spieltag auf dem Relegationsplatz steht, dass er zugibt: "Wir konzentrieren uns nicht mehr nur auf uns." In der Parallelstaffel ist die Konstellation ähnlich spannend. Dort kämpfen der FSV Duisburg, der 1. FC Kleve und der VfB Homberg um den ersten direkten Aufstiegsplatz und den Relegationsplatz. Dönninghaus gesteht: "Am kommenden Wochenende spielt Duisburg gegen Kleve, das werden wir uns schon mal angucken und auch Homberg werden wir in Viersen beobachten lassen".

Der Coach, der 2012/13 mit dem CSC aus der Oberliga abgestiegen war, hat sogar einen Wunsch: "Kleve wäre mir am unangenehmsten, weil wir dann unter der Woche nach Kleve fahren müssten und eine Anreise von etwa 100 Kilometern ist nicht ideal. Deshalb hoffe ich, dass sich Kleve durchsetzt, aber ehrlich gesagt kenne ich alle drei Teams nicht so wirklich."

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