Vor knapp zwei Jahren artikulierte Anthony Losilla sich bei seinem Wechsel an die Castroper Sraße wie folgt:

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Losilla hat seinen Traum nicht aus dem Auge verloren

13. Mai 2016, 09:07 Uhr
Foto: firo

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Vor knapp zwei Jahren artikulierte Anthony Losilla sich bei seinem Wechsel an die Castroper Sraße wie folgt:

„Mit 30 will ich in der ersten Liga spielen.“ Doch als er im März dieses Alter erreichte, war klar, dass sich dieses Ziel nicht realisieren lässt. Doch der Franzose ist einer, der seine Ziele kontinuierlich verfolgt. Und deshalb hat er bereits im Januar seinen Vertrag beim VfL Bochum um drei Jahre verlängert. Sowohl für ihn - „Ich fühle mich in dieser Stadt zu Hause“ -, als auch für den Verein eine optimale Lösung. Denn auf Losilla kann man sich verlassen.

In der letzten Spielzeit brachte er es auf 33 Einsätze bei einer Gelb-Sperre. In der noch laufenden Saison kommt er auf 32 Spiele, wobei er nach der zehnten Gelben Karte am Wochenende in Heidenheim zum zweiten Mal pausieren muss. Ohne Wenn und Aber – Losilla gehört zu den Herzstücken im VfL-Team. Das wurde zuletzt auch nach außen signalisiert, als er stellvertretend für Patrick Fabian die Kapitänsbinde trug.

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Mit der abgelaufenen Spielzeit ist der Franzose nicht zufrieden: „Wir bleiben deutlich unter unseren Möglichkeiten. Denn klammere ich einmal Leipzig und Freiburg aus, ist kein Team personell besser besetzt als wir.“ Und dann scheut er sich nicht, die Defizite anzusprechen: „Wenn du keine Konstanz an den Tag legst und dir sowohl zum Ende der Hin- als auch der Rückrunde eine Negativserie leistest, dann ist das nicht genug um aufzusteigen.“

Vor dem Sonntag übrigens schaudert es ihn. „Es ist einfach nicht mein Ding, vor dem Fernseher ein Spiel zu verfolgen. Das Saisonfinale, wo wir noch Vierter werden wollen, schon gar nicht.“ Und dann riskiert Losilla einen Blick in die noch ungewisse Zukunft des Klubs: „In der Abwehr und im Mittelfeld mache ich mir keine Sorgen. Aber vorne müssen wir uns schon gut verstärken. Da haben wir doch viel Qualität verloren.“ Für den Teamplayer aber ist eins ganz wichtig: „Wir waren bisher intern eine super Truppe. Das muss so bleiben. Denn es ist ganz wichtig für den Erfolg, dass es intern stimmt.“

Privat ist dagegen die Zukunft von Losilla durchaus transparent. Und so nutzte er den freien Dienstag, um seine Ehefrau Lauriane zum Frauenarzt zu begleiten. Losilla: „Am 24. Juni soll es soweit sein. Dann erwarten wir die Geburt einer Tochter.“

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