Bei seinem letzten Verein Brügge wurde es dem Trainer irgendwann zu bunt.

MSV: Ishiaku verzückt die Fans / Schlicke: "Gelungen"

"Grünes Licht" für Salti total

tt
16. August 2007, 18:51 Uhr

Bei seinem letzten Verein Brügge wurde es dem Trainer irgendwann zu bunt. "Er hat mir gesagt, dass ich nach einem Tor keinen Salto mehr schlagen soll", berichtet Manasseh Ishiaku, "daran habe ich mich dann gehalten." Bei seinem neuen Verein MSV soll die Show, die in Dortmund mit einer Doppel-Luft-Rolle ihren Anfang fand, weitergehen. Club-Chef Walter Hellmich: "Von mir aus kann Mana so viele Salti schlagen, wie er möchte. Von uns gibt es da keine Einwände. Ishiaku ist ein Spieler nach unserem Geschmack, toll, dass er gleich getroffen hat."

Eine Quote schreibt sich der Familienvater, der mit seiner belgischen Frau Kelly und Tochter Keisha ein Haus in Düsseldorf bezogen hat, nicht auf die Bearbeitungs-Liste: "Wichtig ist der Erfolg des Teams. Wenn wir gewinnen, bin ich happy."

Abwehr-Chef Björn Schlicke zur Leistung des neuen Knipsers, der Italiens Defensiv-Ass Paolo Maldini als Vorbild hat: "Wenn er zwei Mal trifft, kann Ishiaku nicht schlecht gewesen sein. Das war wirklich ein gelungener Einstand." Schlicke schiebt zwinkernd nach: "Bei einem 3:1 in Dortmund kann von uns eigentlich keiner so schlecht gewesen sein." Der Ex-Kapitän warnt allerdings davor, die Punkte schon vorab zu verbuchen: "Wir dürfen nicht so blauäugig sein und denken, es ist mehr drin als der Klassenerhalt. Alle müssen auf dem Teppich bleiben."

Zu lange sonnen will sich der MSV auch nicht. "Co" Manfred Stefes: "Den Auftakt-Sieg konnte man einen Tag genießen, unsere Fans dürfen das eine ganze Woche tun. Samstag geht es gegen Wolfsburg neu los. Wir werden zuhause etwas mehr nach vorne agieren." Keeper Tom Starke: "Wir werden trotz des 3:1 beim BVB weiter der Underdog sein. Ich finde das aber gar nicht schlecht."

Autor: tt

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