Beim Tabellenvierten der Fußball-Westfalenliga 2, SC Westfalia Herne, ist am Sonntag, 8. Mai, der Tabellenführer 1. FC Kaan-Marienborn zu Gast.

Westfalia Herne

Vorfreude aufs Topspiel

Stephan Falk
06. Mai 2016, 21:22 Uhr
Foto: Ketzer

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Beim Tabellenvierten der Fußball-Westfalenliga 2, SC Westfalia Herne, ist am Sonntag, 8. Mai, der Tabellenführer 1. FC Kaan-Marienborn zu Gast.

Nicht auszudenken, der SC Westfalia Herne hätte sich nicht solch eine Hypothek in der Hinrunde dieser Saison in der Fußball-Westfalenliga 2 aufgeladen. Gut möglich, dass die Heimbegegnung am Sonntag, 8. Mai (15 Uhr, Stadion am Schloss Strünkede), gegen den Tabellenführer 1. FC Kaan-Marienborn noch ein bisschen mehr Spitzenspiel wäre, als sie es ohnehin schon ist.

Tabellenvierter gegen Spitzenreiter, die beste Mannschaft der Rückrunde gegen das beste Team über die gesamte Strecke dieser Spielzeit: „Wir freuen uns wie Bolle drauf“, kündigt Westfalias Trainer Christian Knappmann an. Die Aufzeichnung vom Spiel des Tabellenführers gegen den DSC Wanne-Eickel (2:0) habe er sich in dieser Woche noch vier-, fünfmal angesehen, sagt Knappmann, und auch bei weiteren Gelegenheiten hat er diese Mannschaft schon beobachtet: „Es ist bemerkenswert für einen Sechstligisten, mit welcher Geduld und Ruhe die spielen, wie diszipliniert sie auch gegen den Ball arbeiten“, sagt Knappmann über die Mannschaft seines Trainerkollegen Thorsten Nehrbauer.

Und auch die Torstatistik spricht eine deutliche Sprache, erst 14 Gegentreffer musste Kaan Marienborn in 26 Spielen hinnehmen. Zum Vergleich: Die zweitbeste Defensive der Liga, die des DSC Wanne-Eickel, kommt bislang auf 30 gegnerische Tore.

Für die Herner laute die Devise diesmal „volles Brett auf Konter“, sagt Christian Knappmann. Denn in der Offensive muss der Herner Trainer auf jeden Fall auf Marco Onucka verzichten, der sich schon in der gesamten bisherigen Rückrunde mit Problemen an der Ferse herumplagt, und ungewiss ist der Einsatz von Fatmir Ferati (Adduktoren). Länger wird Niklas Rieker ausfallen, er hat sich beim 0:0 in Finnentrop/Bamenohl einen dreifachen Bänderriss zugezogen, berichtet Christian Knappmann. Die Herner haben aber was zu verteidigen: Die Bilanz der vergangenen acht Spiele. Seit dem Match in Olpe sind sie ohne Niederlage, und holten 20 von 24 Punkten. Und einen Blick auf den zweiten Tabellenplatz, Brünninghausen dort ist sechs Punkte entfernt, können sie zumindest riskieren.

Die Saison ist auf der Zielgeraden, die Herner planen weiterhin darüber hinaus, Gespräche laufen, weiterhin auch mit Chamdin Said (ETB SW Essen). Außerdem steht Christian Knappmann in Kontakt mit David Loheider. Der frühere U17-Nationalspieler spielt als Mittelstürmer beim SV Rödinghausen – für den auch Christian Knappmann auflief – in der Regionalliga. Der Mittelstürmer will demnächst aus beruflichen Gründen in eine andere Etage im Fußballsport wechseln.

Autor: Stephan Falk

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