In der Landesliga Niederrhein zeigte BW Oberhausen am Wochenende eine couragierte Leistung, stand am Ende aber wieder ohne die so wichtigen Punkte da.

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BWO: "Das Glück ist uns nicht Hold"

RS
02. Mai 2016, 13:14 Uhr
Foto: Ketzer

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In der Landesliga Niederrhein zeigte BW Oberhausen am Wochenende eine couragierte Leistung, stand am Ende aber wieder ohne die so wichtigen Punkte da.

Zur Halbzeit schien das Heimspiel für Frank Kielczewski und seine Schützlinge bereits gelaufen. Der Cronenberger SC führte gegen BW Oberhausen problemlos mit 2:0. "Den Halbzeitstand haben wir unserem Torwart [person=19674]Efe Özkan[/person] zu verdanken. Der Cronenberger SC hätte durchaus höher führen können", beurteilt der Trainer die Leistung.

Dass seine Mannschaft wieder zurückkam, lag laut Kielczewski dann an der Effektivität, welche seine Mannschaft so häufig in der Vergangenheit vermissen lassen hat. Binnen weniger Minuten glich BWO aus. Die Freude jedoch werte bei den Oberhausenern nur kurz. Eine Gelb-Rote-Karte wegen wiederholtem Foulspiels dezimierte die BWO-Elf. In der Folge nahmen die Dinge ihren gewohnten Lauf. Zwar gelang noch die überraschende Führung durch einen sehenswerten Treffer von [person=19668]Ümit Ertural[/person], doch der nächste Aufreger folgte quasi im Gegenstoß.

Die Cronenberger bekamen vom Unparteiischen Dustin Sperling einen Elfmeter zugesprochen, welcher den erneuten Ausgleich zum 3:3 bedeutete. Für Trainer Frank Kielczewski der Knackpunkt in der Partie: "Das Glück ist uns in den letzten Wochen nicht Hold. Eine insgesamt viel zu kleinliche Schiedsrichterentscheidung", beurteilte Kielczewski die Situation. "Die Cronenberger sind eine spielerisch gute Truppe. Die haben ihre Überzahl dann locker runter gespielt. Uns fehlte hingegen die Cleverness. Es sind oft Kleinigkeiten und Dummheiten, die entscheiden", berichtet der BWO-Trainer weiter. Das Spiel endete letztlich mit 3:5 aus Oberhausener Sicht.

Trotz der Niederlage blickt der Oberhausener Trainer entschlossen auf die Schlussphase der Saison. "Der Abstiegskampf wird bis zum letzten Spieltag gehen. Unser nächster Gegner ist Velbert. Nicht unbedingt der Wunschgegner, aber wir schenken die Punkte nicht ab", sagt Kielczewski.

Autor: RS

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