Besser kann man ein Spiel nicht beginnen. In der ersten Minute flankt Dominik Milaszewski in den Strafraum, Torjäger Dawid Ginzcek ist zur Stelle:

Westfalenliga I

SC Hassel ist auf dem Weg in die Oberliga

dw
02. Mai 2016, 09:40 Uhr
Foto: Tim Müller

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Besser kann man ein Spiel nicht beginnen. In der ersten Minute flankt Dominik Milaszewski in den Strafraum, Torjäger Dawid Ginzcek ist zur Stelle:

1:0 für den SC Hassel beim FC Viktoria Heiden. Am Ende siegte der Tabellenführer der Fußball-Westfalenliga 2:0 (1:0). Nun fehlt dem SC Hassel nur noch ein Sieg zum Aufstieg in die Oberliga.

Denn: Der Delbrücker SC schaffte bei Victoria Clarholz nur ein 1:1. Damit beträgt der Vorsprung von Spitzenreiter Hassel auf den Zweiten aus Delbrück elf Punkte. Noch sind vier Spieltage in dieser Saison zu absolvieren, und aus diesen vier Spielen reicht Hassel nun ein einziger Sieg.

„Den wollen wir natürlich schon am nächsten Sonntag holen und dann vor eigenem Publikum aufsteigen“, sagt Trainer Thomas Falkowski. Gegner am Lüttinghof wird der Tabellendritte TuS Hiltrup sein, der allerdings mit 16 Punkten Rückstand selbst keine Chance mehr auf den Aufstieg hat.

Mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Heiden war Falkowski größtenteils zufrieden. Dawid Ginczek hatte in der ersten Halbzeit mehrere Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen, aber entweder stand Heidens Torhüter Tobias Terlau im Weg, oder der Ball flog knapp am Pfosten vorbei.

Nachdem Maik Habitz nach gut einer Stunde auf 2:0 (62.) für den SC Hassel erhöht hatte, wäre alles klar gewesen. Wenn, ja, wenn der Spitzenreiter einfach sein Spiel weiter konzentriert aufgezogen hätte. Doch Falkowski bemängelte: „In der zweiten Hälfte fehlte uns die Sicherheit bei den Pässen, dadurch haben wir es fast noch einmal ohne Not spannend gemacht.“

Die Gastgeber machten Druck und erarbeiteten sich gute Torchancen. Doch Hassels Keeper Cedric Drobe entschärfte eine Möglichkeit nach der anderen. „Gut, dass wir so einen guten Torhüter haben“, fand Falkowski ein Sonderlob für den Mann im Tor des SC Hassel, der normalerweise in dieser Saison gar nicht so viel zu tun bekommt.

Eine ordentliche Aufstiegsfeier

Trotz der kleinen Nachlässigkeiten in Hälfte zwei war Falkowski aber am Ende zufrieden. „Wir wollten uns die Chance erarbeiten, den Aufstieg in der Hand zu haben. Das haben wir erreicht“, sagt er. „Nun wollen wir Sonntag den Schlusspunkt setzen, dann haben wir uns eine ordentliche Feier verdient.“

Autor: dw

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