15 Punkte Vorsprung bei nur noch acht auszutragenden Spielen: Dem Wuppertaler SV ist der Regionalliga-Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

Wuppertaler SV

Sieben Verträge laufen aus

Krystian Wozniak
12. April 2016, 10:07 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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15 Punkte Vorsprung bei nur noch acht auszutragenden Spielen: Dem Wuppertaler SV ist der Regionalliga-Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

Der designierte Oberliga-Meister kann die kommende Saison bereits planen. Nach den Vertragsverlängerungen von Peter Schmetz, Lukas Fedler und Davide Leikauf sind nur noch sieben Spieler ohne Fahrschein für die neue Serie. Emre Bayrak, Danijel und Dalibor Gataric, Tim Manstein, Patrick Nemec, Bilal Abdallah sowie Jonas Schneider müssen sich noch für eine Zukunft beim WSV empfehlen. Auf den ersten Blick dürfte neben Dalibor Gataric eigentlich nur Manstein für eine Vertragsverlängerung in Frage kommen. "Wir werden da keine Wasserstandsmeldungen abgeben. Ich kann nur sagen, dass wir gut in der Zeit liegen und voll in unseren Planungen für die nächste Spielzeit sind", sagt Manuel Bölstler.

Aydogmus-Pendant wird gesucht

Neben den Vertragsverlängerungen mit Spielern aus dem aktuellen Kader muss sich die sportliche Führung der Wuppertaler um Trainer Stefan Vollmerhausen und Sportdirektor Bölstler auch Gedanken um externe Verstärkungen machen. Hier dürften die Rot-Blauen vor allem auf der Suche nach einem Stürmer sein - einem Aydogmus-Pendant. Nach dem Abgang von Marvin Ellmann (Ratingen 04/19) sind die Wuppertaler im Angriff schmal besetzt. Zudem wird Aydogmus auch nicht jünger. Der Torjäger feiert am 22. August dieses Jahres seinen 37. Geburtstag. Am Montagabend beobachtete Bölstler ein Zweitligaspiel in den Niederlanden. Vielleicht war auch dort ein Stürmer für Wuppertal dabei.

Apropos Bölstler: Dessen Zukunft ist weiterhin ungeklärt. Nach RS-Informationen sollen dem erfolgreichen Sportlichen Leiter bereits die Konditionen, zu denen er in Wuppertal weiter arbeiten sollte, von der Führungsriege um Vorstandschef Alexander Eichner und Finanzvorstand Lothar Stücker mitgeteilt worden sein. Doch der Ex-Profi zögert noch mit einer Zusage. "Das hat alles keine Eile. Ich bin da ganz entspannt und werde mich zur gegebener Zeit entscheiden", hält sich Bölstler bedeckt. Nach unseren Informationen soll die Tendenz in Richtung Trennung gehen. Für die Bergischen wäre ein Bölstler-Abgang eine bittere Pille. Zumal der 32-Jährige keinen unwesentlichen Anteil daran hat, dass der Wuppertaler SV schon Anfang April die neue (Regionalliga)-Saison planen kann...

Autor: Krystian Wozniak

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