2:4 gegen Erndtebrück

Kray niedergeschlagen nach Niederlage

Nico Jung
09. April 2016, 18:05 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

In der Regionalliga verlor der Tabellenvorletzte FC Kray im Abstiegsduell gegen den TuS Erndtebrück mit 2:4.

Die Gesichter und die Körpersprache der Spieler des FC Kray nach der Heimniederlage gegen den direkten Abstiegskonkurrenten TuS Erndtebrück sprachen Bände: Die Mannen von Trainer Stefan Blank waren geknickt und niedergeschlagen. Kaum einer war zu einem Interview bereit. Florian Matk, der das zwischenzeitliche 1:1 durch Xhino Kadiu vorbereitet hatte, stellte sich dann doch und brachte die Situation auf den Punkt: "Das ist unterirdisch. Wir sind sehr enttäuscht."

Dabei waren die Krayer gerade in der ersten Halbzeit "die bessere und spielbestimmende Mannschaft", wie Trainer Stefan Blank wusste. Das 0:1 durch Philipp Böhmer war deshalb umso ärgerlicher: "Die Phase in der Erndtebrück uns früh angelaufen ist, haben wir gut überstanden. Dann kriegen wir das Gegentor, obwohl wir schon Ballbesitz haben. Das darf nicht passieren." Trotzdem kam seine Mannschaft danach zurück und erzielte noch vor der Pause den Ausgleich.

In der zweiten Hälfte war es lange ein ausgeglichenes Spiel mit Vorteilen für die Gastgeber, doch wieder erzielten die Siegerländer die Führung. Durch Noel Below und den eingewechselten Robin Schmidt zog das Team von Florian Schnorrenberg sogar bis auf 3:1 davon. Dieser wusste, dass das Spiel auch anders hätte laufen können: "Kray hat nach dem 1:1 gezeigt, welche Qualitäten sie zu Hause haben. In der einen oder anderen Situation haben wir auch das Quäntchen Glück gehabt." Entscheidend war seiner Meinung nach dann die erneute Führung zum 2:1: "In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel, das sehr ausgeglichen ist. Die Mannschaft, die dann in Führung geht, hat große Chancen zu gewinnen."

Der 2:3-Anschlusstreffer durch Marius Müller hat für die Gastgeber nicht mehr zur Aufholjagd gereicht und Ridvan Balci erzielte in der Nachspielzeit noch das 4:2 für den TuS. Kray kann nach der Niederlage gegen den direkten Konkurrenten bei mittlerweile 19 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer langsam mit der Oberliga in der nächsten Saison planen. So realistisch ist auch Blank: "Es ist gut jetzt für die neue Saison zu sehen, wer sich zeigt und mit wem wir weiter planen können, damit wir auch in der neuen Saison wieder eine sehr gute Mannschaft auf die Platte bringen und in der Oberliga oben mitspielen. Trotzdem wollen wir weiter so viele Punkte sammeln, wie möglich."

Autor: Nico Jung

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