Trotz Heimvorteil haben die deutschen Wasserballer beim Weltliga-Finale in Berlin das Ticket zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking auch im zweiten Anlauf nicht lösen können. Nach der 7:8 (1:4, 2:1, 2:1, 2:2)-Halbfinalniederlage gegen Europameister und Titelverteidiger Serbien musste sich das Team von Bundestrainer Hagen Stamm mit 6:7 (1:1, 1:3, 1:3, 3:0) im anschließenden Spiel um Rang drei gegen Australien geschlagen geben und hat nur noch bei den Ausscheidungsturnieren im September in der Slowakei und im März in Rumänien eine Chance auf die angestrebte Olympia-Teilnahme.

DSV-Wasserballer verpassen Olympia-Quali erneut

Ausscheidungsturnier ist die letzte Chance

12. August 2007, 14:49 Uhr

Trotz Heimvorteil haben die deutschen Wasserballer beim Weltliga-Finale in Berlin das Ticket zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking auch im zweiten Anlauf nicht lösen können. Nach der 7:8 (1:4, 2:1, 2:1, 2:2)-Halbfinalniederlage gegen Europameister und Titelverteidiger Serbien musste sich das Team von Bundestrainer Hagen Stamm mit 6:7 (1:1, 1:3, 1:3, 3:0) im anschließenden Spiel um Rang drei gegen Australien geschlagen geben und hat nur noch bei den Ausscheidungsturnieren im September in der Slowakei und im März in Rumänien eine Chance auf die angestrebte Olympia-Teilnahme.

Den Sieg in Berlin machen am Sonntagnachmittag im Endspiel Serbien sowie der als WM-Zweiter schon für Peking qualifizierte Olympiasieger Ungarn (16:7 im zweiten Halbfinale gegen Australien) unter sich aus.

"Natürlich sind wir enttäuscht, weil wir schon auf die Olympia-Qualifikation gehofft hatten. Wir stecken den Kopf aber nicht in den Sand und werden in der Slowakei wieder da sein", meinte Stamm.

Im bereits entscheidenden Match um die Fahrkarte nach China gegen Serbien bewies Stamms Mannschaft trotz dreimaligen Rückstands Kampfgeist und Moral. Erst ein verwandelter Freiwurf sicherte den Serben zwei Minuten vor Spielende den Olympia-Start. Gegen Australien im "kleinen Finale" fehlte den Gastgebern, die eine Wiederholung ihres dritten Platzes von 2005 verpassten und sich mit 35.000 Euro Preisgeld begnügen mussten, letztlich die Kraft zur Bestätigung ihres Vorrunden-Erfolgs über das Team vom Fünften Kontinent.

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