Im Nachholspiel am Mittwochabend tritt die TSG Sprockhövel in der Oberliga Westfalen bei DSC Arminia Bielefeld II an. Im Hinspiel gab es eine 1:4-Heimniederlage.

Oberliga Westfalen

TSG will Tabellenführung behaupten

Cristo Kambouris
06. April 2016, 07:17 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Im Nachholspiel am Mittwochabend tritt die TSG Sprockhövel in der Oberliga Westfalen bei DSC Arminia Bielefeld II an. Im Hinspiel gab es eine 1:4-Heimniederlage.

Dieses Mal soll es anders für die TSG augehen. „Wir möchten schon etwas mitnehmen, obwohl wir wissen, dass es schwer für uns wird“, sagt TSG Sprockhövel-Trainer Andrius Balaika und spielt auf die 1:4-Heimniederlage gegen DSC Arminia Bielefeld II in der Hinrunde an. Damals war es der erste Spieltag der neuen Oberliga-Saison und das deutliche Ergebnis habe nicht dem Spielverlauf entsprochen, dieser sei enger gewesen. Die Arminen profitierten damals von zwei Fehlern der TSG, spielte zwei ihrer Tore aber auch gekonnt heraus.

Obwohl die Sprockhöveler als Tabellenführer nach Bielefeld reisen, sehen sie sich nur auf dem Papier als Favoriten. „Wir wissen das Bielefeld heimstark ist und Qualität hat“, so Balaika. Ebenso habe die gesamte Liga Qualität und sei ausgeglichen, auch Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich seien immer wieder für Überraschungen gut. Dies hat auch der hart umkämpfte Sieg der TSG über den SC Paderborn 07 II – mit 26 Punkten aktuell Tabellensechzehnter und nur einen Rang vom Abstiegsplatz entfernt – bewiesen, als der Treffer zum 2:0-Erfog der Spröckhöveler erst in der 90. Minute fiel und das Spiel in trockene Tücher brachte. „Man hat in Paderborn gesehen, wie schwer es sein kann“, so Balaika.

Was nicht heißt, dass die Mannschaft gegen Bielefeld nicht alles geben und auf Sieg spielen werde. Spezielles wolle man im Training dafür nicht trainieren, da man sich wie gehabt auf das eigene Spiel konzentrieren und die eigene Spielweise durchbringen möchte. Umstellungen im Kader sind dementsprechend nicht geplant, genaueres werde aber nach dem Abschlusstraining entschieden. Auch die Tatsache, dass es sich um ein Flutlichtspiel handelt, hat für den TSG-Trainer keine besondere Bedeutung: „Etwas ärgerlich ist nur, dass wir an einem Mittwochabend in Bielefeld spielen müssen. Da kann man sich Schöneres vorstellen.“ Aber Nachholspiel bleibt halt Nachholspiel.

Bielefeld ist aktuell 14. der Liga und nur noch drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Daher haben sie die Punkte ebenso nötig wie der Spitzenreiter. Das es bei dem dieses Jahr so gut läuft – die Vorsaison schloss die Mannschaft nur als Tabellenvierzehnter ab – will Balaika gar nicht „ständig hinterfragen.“ „Wenn es läuft, dann läuft es“, zudem sei der Kader mit dem zum Vorjahr nicht vergleichbar, die Qualität sei nun viel höher, auch weil es mehr als ein Dutzend Spielerwechsel im Sommer gab.

Lizenz für die Regionalliga beantragt

Man ist also auf einem guten Weg bei der TSG, habe aber noch „schwierige Spiele, vor allem gegen die Spvgg. Erkenschwick oder SV Westfalia Rhynern vor der Brust“. Etwas würde dem sportlichen Aufstieg aber wohl nicht in die Quere kommen: die Auflagen der Regionalliga.
Der Verein hat die Lizenz für die nächsthöhere Spielklasse bereits Mitte März beantragt und wartet nun auf positiven Bescheid seitens des DFB.

Autor: Cristo Kambouris

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