Wieder ein Heimspiel für den Fußball-Westfalenligisten Hedefspor Hattingen.

Westfalenliga II

Hedefspor Hattingen schöpft neue Hoffnung

Heiner Wilms
27. März 2016, 10:15 Uhr
Foto: Tim Müller

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Wieder ein Heimspiel für den Fußball-Westfalenligisten Hedefspor Hattingen.

Auf dem Platz an der Munscheidstraße geht es am Ostermontag gegen den Holzwickeder Sport-Club. Und natürlich: Hedefspor will dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen. Oder besser: Schlusslicht Hedefspor muss dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen.

Der Rückstand auf einen sicheren Platz beträgt seit dem vergangenen Sonntag nur noch sieben Punkte, allerdings ist die Saison auch endlich. Trainer Jürgen Gede bleiben nur noch zehn Spiele, um die Mannschaft vor dem Abstieg zu retten.

Wenn Gede allerdings so weitermacht, dann könnte es noch klappen. Aus den letzten drei Spielen holte Hedefspor sieben Punkte, das Selbstvertrauen ist wieder da. Fußball-Trainer müssen also ganz offensichtlich nicht nur Ahnung vom Fußball haben, sie müssen auch mit Menschen umgehen, sie müssen auf Menschen eingehen können. Auch das hat bei Hedefspor wohl geklappt. „Wir haben hier sehr viele Einzelgespräche geführt, und wir waren bemüht, wirklich jeden mit ins Boot zu holen. Denn wir brauchen alle“, sagt Jürgen Gede. „Es fallen ja auch immer wieder Spieler aus, auch aus beruflichen Gründen, weil sie Wechselschicht haben.“

Doch trotz des zu erkennenden Aufschwungs: Hedefspor hat von allen Mannschaften in der Liga immer noch die schlechtesten Chancen auf den Klassenerhalt. Zu den gefährdeten Teams gehört allerdings auch der Holzwicker Sport-Club, der nur drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat.

2:3-Niederlage im Hinspiel

Das Hinspiel verlor Hedefspor, damals noch unter Trainer Holger Aden, mit 2:3. Nach einem 0:3-Rückstand hätten die Hattinger das Spiel durch die beiden Tore von Menav Derin fast noch umgebogen. In der Schlussphase war Hedefspor auf jeden Fall die klar bessere Mannschaft. „Jetzt müssen wir aber von Beginn an hellwach sein“, sagt Jürgen Gede. „Holzwickede soll eine sehr robuste Mannschaft sein.“

Autor: Heiner Wilms

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