Zwischen TuRU Düsseldorf und Ratingen 04/19 war es an der Feuerbachstraße das erwartet hartumkämpfte Derby. Am Ende trennten sich beide 2:2 remis.

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Ratingen punktet bei TuRU

24. März 2016, 22:59 Uhr
Foto: Neumann

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Zwischen TuRU Düsseldorf und Ratingen 04/19 war es an der Feuerbachstraße das erwartet hartumkämpfte Derby. Am Ende trennten sich beide 2:2 remis.

Vor 180 Besuchern waren es vor allem die Gäste aus Ratingen, die sich den so wichtigen Zähler im Abstiegskampf redlich verdient haben. "Mit dem Punkt bin ich sehr glücklich. Wir haben gezeigt, dass wir leben und konnten den Sinkflug aufhalten", freute sich auch Peter Radojewski. Der Gästetrainer strich heraus, dass seine Mannschaft alles abgerufen hat. "Wir waren endlich auch gewillt, zu fighten."

Ähnlich zufrieden war auch sein Gegenüber, wenngleich Frank Zilles die aus seiner Sicht verhaltene erste Hälfte seines Teams bemängelte. "Wir sind nach dem Rückstand zurückgekommen, haben reagiert. Im Grunde habe ich nichts zu mäkeln", so der TuRU-Coach. "Ratingen ist keine Laufkundschaft. Dass Denker und Adnan Hotic gute Kopfballspieler sind, ist hinlänglich bekannt", hat Zilles sein Team gut vorbereitet. Und dennoch war es der Ex-Oberbilker Hotic, der nach einer Denker-Ecke von der rechten Seite am höchsten sprang und einköpfte (28.). Da war auch TuRU-Keeper Björn Nowicki machtlos. Der Schlussmann, der gerade unter der Woche seinen Kontrakt um zwei weitere Jahre verlängert hat, sah beim 0:1 einen "dummen Zuteilungsfehler". Er selbst war machtlos. "Wir haben die Gäste anfangs zu viel kommen lassen. Das war einfach ein typisches Derby. Schade für uns, dass nicht mehr dabei herausgesprungen ist, wobei wir mit dem einen Zähler schon leben können", so Nowicki.

Warum sich die Nummer eins für zwei weitere Jahre in Oberbilk gebunden hat, liegt für ihn auf der Hand: "Das ganze Drumherum hier bei TuRU ist einfach gut. Bei welchem Oberligisten kriegst du schon die Wäsche gewaschen? Das Trainerteam und die Kameradschaft sind super, ich fühle mich einfach wohl", war der Keeper voll des Lobes für seinen aktuellen Arbeitgeber. Dass TuRU die Lizenz für die Regionalliga nicht eingereicht hat, stört den
Ex-Baumberger nicht: "Wir wollen nach wie vor oben dranbleiben. Der Reiz ist und bleibt da."

Dass nach der zwischenzeitlichen Führung für seine Farben doch noch der prompte 2:2-Ausgleich durch Carlos Penan fiel, sah Nowicki in einem individuellen Fehler begründet. Am Ostermontag müssen beide Teams wieder ran. Während die Radojewski-Elf
auf einen Heimdreier gegen den VfB Hilden hofft, wird es für TuRU beim TV Jahn Hiesfeld ungleich schwerer werden, alle drei Punkte zu entführen.

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