In einem engen Spiel auf der Kunstrasenanlage Am Berg unterlag die SSVg Velbert am Donnerstagabend Viktoria Köln knapp mit 0:1 (0:0).

RL West

Viktoria siegt dank Sonntagsschuss in Velbert

25. März 2016, 09:07 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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In einem engen Spiel auf der Kunstrasenanlage Am Berg unterlag die SSVg Velbert am Donnerstagabend Viktoria Köln knapp mit 0:1 (0:0).

Beim entscheidenden Tor in der 6. Minute handelte es sich nicht nur um einen frühen sondern auch einen absolut sehenswerten Treffer des Kölner Linksverteidigers [person=4083]Dennis Malura[/person]. Nach einer abgewehrten Flanke schoss der 31-jährige das Leder aus 30 Metern volley in den Winkel. Da in der Folge Velbert das Spiel machte, diverse Chancen durch Milko Trisic (33., 65.), Philipp Schmidt (61.) und Hüzeyfe Dogan (90.) aber ungenutzt ließ, sprach André Pawlak nach dem Spiel von einer "unverdienten Niederlage".

"Wir verlieren durch einen Sonntagsschuss relativ unglücklich. In der gesamten zweiten Halbzeit hat Köln, glaube ich, keinen Torschuss, während wir immer wieder Möglichkeiten haben. Ich muss meiner Mannschaft für die Leistung ein Kompliment machen, aber unter dem Strich zählt das alles nicht. Am Ende zählen Punkte und die haben wir leider wieder nicht geholt", war der Velberter Übungsleiter nach dem Spiel nicht gänzlich unzufrieden. Trotz der gleichzeitigen Siege von Rot-Weiss Essen (1:0 gegen Verl) und Rot-Weiß Ahlen (3:1 in Wattenscheid), durch die Velbert auf den 16. Tabellenplatz abrutscht, betonte Pawlak, dass man sich im Bergischen keine Gedanken mache: "Wir haben immer gesagt, dass die Saison lang ist und dass der Abstiegskampf sicherlich nicht zehn bis zwölf Spieltage vor Schluss entschieden sein wird. Jetzt haben wir gerade mal eine Phase, die die anderen Teams auch schon hatten, aber wenn wir weiter so arbeiten, wie gegen Köln, werden wir irgendwann auch wieder ins Tor treffen."

Schwere Verletzung von Schwadorf

Auf der Seite des Gewinners herrschte trotz des Sieges eine betrübte Stimmung. So konnte sich Tomasz Kaczmarek nicht wirklich über die drei Punkte freuen: "Auf dem Kunstrasenplatz waren keine regionalligatauglichen Bedingungen. Der Platz ist, glaube ich, 30 Jahre alt und das Flutlicht ist gefühlt wie im Wohnzimmer. So war es extrem schwer für beide Mannschaften. Wir haben einen guten Start erwischt und es hätte uns gut getan das 2:0 nachzulegen." Der Hauptgrund für die schlechte Stimmung bei der Viktoria waren zwei während der Partie erlittene Verletzungen. Besonders schwer traf es [person=4299]Jules Schwadorf[/person], wie Kaczmarek nach der Partie verriet: "Bei Schwadorf müssen wir zwar noch die Diagnose abwarten, aber es ist wahrscheinlich mindestens ein Bänderriss." Der zweite Verletzte war Florian Heister, der sich eine Zerrung zuzog, bei dem aber die morgige Untersuchung abgewartet werden wird.

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