Ein schlechtes Wochenende der Dortmunder Eisadler macht den Play-Off-Kampf in der Endrunde der 1. Liga West im Handumdrehen wieder spannend.

Eishockey

Dinslaken setzt Dortmund unter Druck

10. Februar 2016, 21:07 Uhr
Foto: Jochen Emde/WAZ-Foto-Pool

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Ein schlechtes Wochenende der Dortmunder Eisadler macht den Play-Off-Kampf in der Endrunde der 1. Liga West im Handumdrehen wieder spannend.

Dafür sorgte zum einen die 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Dinslakener Kobras am vergangenen Freitag. Zwei Treffer von Andre Bruch sowie jeweils einer von Jiri Svejda und Andre Kuchnia reichten nicht. Dass die aktuell auf dem „Blechplatz“ fünf rangierenden Kobras dann aber auch noch gegen den lange Zeit souveränen Ligaprimus Ratingen Ice Aliens die volle Punktzahl holten, war dann doch eine dicke Überraschung. Und dies beim 6:3 auch mit vollem Körpereinsatz. Der Ex-Herner Alexander Brinkmann landete nach einem Ratinger Foul unglücklich mit dem Gesicht auf der Eisfläche und verlor bei der Aktion zwei Zähne. Mit vier Toren im letzten Drittel fuhren die Kobras dann ihren ersten Saisonsieg gegen die Sandbacher ein.
„Im Endeffekt war es ein hart erkämpfter Sieg, die Mannschaft hat sich als solidarische Einheit gezeigt“, meinte Interimstrainer Tony Thiel, der erst vor zwei Wochen den entlassenen Thomas Schmitz vorübergehend „beerbte“.

Durch das Fünf-Punkte-Wochenende setzen die Schlangen die Eisadler nun kräftig unter Druck. Der Dortmunder Vorsprung ist auf vier Punkte geschmolzen, da die Blau-Gelben auch ihr zweites Spiel des Wochenendes verloren. Mit 3:4 unterlag das Team von Krystian Sikorski bei den Lauterbacher Luchsen. Die Tore durch Malte Bergstermann zum zwischenzeitlichen 1:1, Matthias Potthoff zum vorübergehenden 2:3 im zweiten Drittel und Sebastian Schröder kurz vor der Schlusssirene waren zu wenig.

Schwere Aufgaben vor der Brust
„Im Moment ist ein bisschen der Wurm drin“, erklärte Kapitän Niko Bitter im Anschluss an die Pleite in Osthessen gegenüber "derWesten.de". „Wir haben gekämpft, aber wir kriegen derzeit zu viele unglückliche Gegentore“. Und: „Wir müssen aufpassen, dass wir die Teilnahme an den Playoffs nicht noch gefährden.“
Wohl wahr: Denn vor dem wichtigen direkten Duell gegen Dinslaken am nächsten Mittwoch stehen nun zwei Partien gegen die Top-Teams aus Hamm (Freitag, 20 Uhr, Strobelallee) und Ratingen (Sonntag, 18 Uhr, Sandbach) an.

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