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FC Kray
Endspiel in Ahlen

Stefan Blank, FC Kray, Stefan Blank, FC Kray
Foto: Ketzer

Die Ausgangslage ist klar: Vor dem Duell bei Rot Weiss Ahlen am Samstag zählt für den FC Kray nur ein Sieg.

Die typische Fußballfloskel des "Sechs-Punkte-Spiels" möchte Krays Trainer Stefan Blank zwar nicht bedienen: "Es gibt ja für jedes Spiel nur drei Punkte." Doch der Linienchef der Essener weiß um die Tabellensituation. Mit einem Sieg könnte der FCK auf drei Punkte an Ahlen heranrücken. Bei einer Niederlage wäre der Aufsteiger dagegen bereits auf neun Punkte davongezogen und die Situation in Kray würde sich weiterhin dramatisch verschärfen. "In unserer Situation sind zwar alle Spiele wichtig, aber wir wollen unbedingt den Abstand auf Ahlen verkürzen", erwartet Blank den dritten Saisonsieg seines Teams.

Verzichten muss er dabei aber auf die rotgesperrten Emir Alic und Philipp Kunz, während sich Ali Can Ilbays Verletzung aus der bitteren 1:3-Niederlage gegen Lotte glücklicherweise nicht als Bruch, sondern als Prellung herausgestellt hat. Einen psychologischen Knacks nach dem bitteren Spielverlauf gegen die Sportfreunde hat Blank unter der Woche indes nicht ausgemacht: "Wir wissen schon, gegen wen wir jetzt gespielt haben", meint er mit Blick auf die anspruchsvollen Aufgaben Viktoria Köln und Lotte.

Der Stellenwert der Partie ist jedoch nicht nur für Kray, sondern auch für Ahlen immens hoch. Das 0:0 in Oberhausen am vergangenen Freitag war zwar ein gelungener Auftakt - doch wenn die Mannschaft von Marco Antwerpen gegen Kray nicht nachlegt, könnte der überraschende Punkt letztlich nichts wert gewesen sein. "Das ist ein sehr wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten. Für Kray ist es fast die letzte Chance. Wir haben uns Selbstvertrauen durch unsere ansprechende Leistung in Oberhausen geholt und wollen den Schwung jetzt mitnehmen", hofft der Coach der Werstestädter auf einen Heimerfolg. Mit Felix Backszat, Damir Ivancicevic und Ihab Darwiche steht jedoch hinter drei Leistungsträgern noch ein Fragezeichen. Zufrieden zeigte sich Antwerpen dagegen mit dem Debüt von Winter-Neuzugang Marco Fiore: "Er hat es trotz fehlender Praxis sehr gut gemacht und wurde im Laufe des Spiels immer stärker."

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