Die beiden MSV-Zeugwarte Manfred Piwonski und Sascha Jordan bilden heute zusammen mit Physiotherapeut Andreas Bühren die Vorhut für das Trainingslager.

MSV Duisburg

Neuer Stürmer soll kommen

Thomas Tartemann
13. Januar 2016, 09:24 Uhr
Foto: firo

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Die beiden MSV-Zeugwarte Manfred Piwonski und Sascha Jordan bilden heute zusammen mit Physiotherapeut Andreas Bühren die Vorhut für das Trainingslager.

Zusammen mit den randvollen Materialkoffern fliegt das Trio vom Flughafen Köln/Bonn Richtung Antal­ya. Am Donnerstag folgt die Duisburger Mannschaft, die von Düsseldorf Richtung türkische Riviera jettet, um sich in Belek optimal auf die Restrunde in der 2. Fußball-Bundesliga vorzubereiten.

Zebra-Trainer Ilia Gruev wird allerdings nicht den kompletten Kader mitnehmen. „Andreas Wiegel, Simon Brandstetter, Pierre De Wit und Enis Hajri bleiben hier“, sagt der 46-Jährige. Wiegel und Brandstetter sollen in heimischen Gefilden ihre Reha vorantreiben. Bei De Wit ist wegen seiner Kniebeschwerden immer noch kein Comeback-Zeitpunkt in Sicht.

Hajri, der seinen Fuß wegen einer Sehnenentzündung im Dezember eingipsen lassen musste, soll die kommende Woche ebenfalls nutzen, um in Duisburg Defizite aufzuarbeiten. Heute, Mittwoch, entscheidet sich, ob Ersatzkeeper Maurice Schumacher sowie Stürmer Stanislav Iljutcenko mit an Bord klettern.

Gruev: „Beide hatten sich zuletzt einen Infekt eingefangen. Wir lassen zur Sicherheit noch eine Kon­trolle durchführen.“ Sollte Schumacher passen müssen, würde ein Talent aus dem Torwart-Nachwuchsbereich nachrücken. Gruev: „Wir brauchen definitiv drei Schlussleute für die Arbeit im Trainingslager.“ Stammtorwart Michael Ratajczak hat seine Leistenprobleme rechtzeitig auskuriert und konnte problemlos trainieren.

Neuer Stürmer soll zum MSV kommen

Stürmer Victor Obinna wird die Reise nach Belek ebenfalls mit antreten. Nach seiner Kniespiegelung macht der Nigerianer Fortschritte, soll aber in den Tests gegen Holstein Kiel und Viktoria Pilsen noch außen vor bleiben. Gruev: „Victor kann in den letzten Tagen des Trainingslagers wieder Teil der Mannschaft sein. Aufwärmübungen und Passübungen wird er mitmachen. Für die Kommunikation ist es wichtig, dass wir ihn in der Türkei dabei haben.“

In sein Aufgabenheft hat sich der MSV-Coach vor allem zwei Themen geschrieben: „Wir werden sowohl im spielerischen als auch im taktischen Bereich viel machen.“ Gruev will die Fehlerquellen insgesamt reduzieren und Hackentricks komplett verbieten: „Wir dürfen uns keine einfachen Patzer in der gefährlichen Zone erlauben.“ La­sha Dvali, dessen Vertrag kurz vor Weihnachten aufgelöst wurde, erlaubte sich genau so ein „Kunststück“ beim 0:5 gegen Eintracht Braunschweig. Auch der georgische Wirbelwind Giorgi Chanturia tendiert gelegentlich zu etwas Übermut. „Wir müssen uns auf dem Platz allen Aktionen bewusst sein“, streicht Ilia Gruev heraus.

Der Bulgare hofft in den nächsten Tagen noch auf Qualitätszuwachs. Mit einem Stürmer sollen die Verhandlungen bereits weit vorangeschritten sein. Um die bei Ligakonkurrent SC Paderborn aussortierten Srdjan Lakic und Mahir Saglik handelt es sich dabei allerdings nicht. Gruev: „Grundsätzlich ist es so: Keiner wird suspendiert, weil er etwas Gutes gemacht hat. Wir haben hier bei uns eine gute Stimmung und einen guten Teamgeist. Das wollen wir auch so beibehalten.“

Autor: Thomas Tartemann

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