Der Saisonauftakt ging für den VfB Speldorf gründlich in die Hose. Inzwischen hat sich der Klub aber gefangen. VfB-Coach Oliver Röder zieht Zwischenbilanz.

VfB Speldorf

Vorne top, hinten flop

Christian Lock
25. Dezember 2015, 16:37 Uhr
Foto: Ketzer

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Der Saisonauftakt ging für den VfB Speldorf gründlich in die Hose. Inzwischen hat sich der Klub aber gefangen. VfB-Coach Oliver Röder zieht Zwischenbilanz.

Oliver Röder über …

die Hinrunde des VfB Speldorf: "Dass der Start so mies lief, lag ganz sicher nicht an der Qualität der Mannschaft. Von außen wurde uns vor der Saison im Zuge der zwölf Neuverpflichtungen von irgendwelchen Leuten die Favoritenrolle zugetragen. Wenn man auf ein derart hohes Podest gestellt wird, wirkt der Fall natürlich umso tiefer. Zu keinem Zeitpunkt der Saison gab es für mich allerdings einen Grund in Panik zu verfallen. Ich bin von der Qualität der Mannschaft absolut überzeugt. Eine der maßgeblichen Ursachen des katastrophalen Fehlstarts lässt sich leicht ausfindig machen und ist inzwischen behoben. Unser Team verfügt über eine Reihe an Führungsspielern, die zu Beginn der Saison einfach nicht gewillt waren, ihre jeweiligen Führungsansprüche zugunsten der Mannschaft aufzugeben, was geradezu in Klassenkämpfen mündete. Mittlerweile haben es die betreffenden Spieler aber geschafft, sich zu arrangieren."

personelle Veränderungen im Winter: "Großartige Sprünge können wir keine machen. Primär wollen wir unseren Kader zusammenhalten. Auf ein oder zwei Positionen werden wir den vorhandenen Kader zu ergänzen suchen. Gerade in der Abwehr werden wir sicher nochmal über entsprechendes Personal nachdenken. Ein Spieler wird uns zur Winterpause aus beruflichen Gründen verlassen. Einen Namen möchte ich da jetzt allerdings nicht nennen. Ansonsten sind mir keine weiteren Abwanderungsgedanken zu Ohren gekommen."

die Ziele für 2016: "Wir wollen unsere Punkte holen. Wenn wir am Ende mit einer ausgeglichenen oder gar positiven Bilanz aus gewonnenen und verlorenen Spielen dastehen, dann sind wir zufrieden. Auf welchem Platz wir dann genau landen, ist nicht so entscheidend. Wir brauchen halt Punkte und wollen uns vor allem auch den Spaß am Spiel zurückerobern. Unser Fokus wird dabei absolut auf dem ersten Spiel gegen Amern liegen. Wir müssen unbedingt dafür sorgen, diesmal einen besseren Start hinzulegen."

den Start und die Art der Vorbereitung: "Eigentlich befinden wir uns schon in der Vorbereitung. Die Vorrunde der Mülheimer Hallenstadtmeisterschaft beginnt am 27. Dezember, auf die bereiten wir uns also schon jetzt vor. Am 3. Januar findet dann auch schon die Endrunde statt. Eine lange Rekonvaleszenz wird uns dementsprechend nicht vergönnt sein. Nach dem Turnier gibt es zwei Wochen Pause und am 18. Januar geht es dann schon wieder los. Bei unserer Vorbereitung wird unser Hauptaugenmerk darauf liegen, eine gewisse Kontinuität ins Abwehrverhalten zu bekommen. Die vielen, oft spielentscheidenden individuellen Fehler müssen abgestellt werden. Das betrifft im Übrigen nicht ausschließlich die Viererabwehrkette, da nehme ich durchaus die ganze Mannschaft in die Pflicht. Wenn wir es schaffen, die Abwehr angemessen zu stabilisieren, läuft alles andere schon von allein."

Auf der zweiten Seite sind noch einige statistische Daten zur Hinrunde des VfB Speldorf aufgeführt.

Autor: Christian Lock

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