Mit einem unerwarteten Dämpfer hat sich TuRU Düsseldorf in die Winterpause verabschiedet.

Gegen Kapellen-Erft

TuRU verpasst große Chance

Martin Herms
13. Dezember 2015, 20:51 Uhr
Foto: Tillmann

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Mit einem unerwarteten Dämpfer hat sich TuRU Düsseldorf in die Winterpause verabschiedet.

Nach drei Siegen in Folge kassierte die Elf von Trainer Frank Zilles eine unglückliche 0:1 (0:0)-Heimniederlage. Der große Aufreger in einer weitestgehend ereignislosen Begegnung war der Siegtreffer von [person=28119]Keisuke Ota[/person] (58.), der seinen achten Saisontreffer nach Ansicht von Zilles aus abseitsverdächtiger Position erzielte. „Dieses Tor darf auf keinen Fall zählen. Der Spieler stand klar drin. In meinen Augen war es eine krasse Fehlentscheidung“, meinte der TuRU-Coach.

Von diesem Schock konnten sich die Landeshauptstädter gegen die kompakten Gäste nicht mehr erholen. Denn anders als in der Vorwoche beim umjubelten Heimsieg gegen den Spitzenreiter Wuppertaler SV fanden die Blau-Weißen nicht zu ihrem Spiel. Zilles wäre deshalb mit einem Punkt zufrieden gewesen. „Es war ein typisches 0:0-Spiel, das fast ausschließlich vom Kampf geprägt war. Es gab auf beiden Seiten nur wenig Torszene. Ein Remis wäre aus diesem Grund das gerechte Ergebnis gewesen.“

Durch die Heimniederlage verpassten die Düsseldorfer die Möglichkeit, näher an das Spitzentrio heranzurücken. Denn sowohl für Wuppertal als auch für Schonnebeck und den KFC Uerdingen reichte es nur zu Punkteteilungen. „Die Niederlage ist dadurch natürlich umso ärgerlicher. Wir hätten aufschließen können“, weiß Zilles.

Nichtsdestotrotz kann der 51-Jährige auf ein äußerst erfolgreiches Halbjahr zurückblicken. Mit 31 Punkten und Platz vier wurden die Erwartungen erfüllt. „Wir sind absolut im Soll. Dafür mussten wir in dieser engen Liga aber in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen“, betont Zilles, der große Transferaktivitäten in der Winterpause ausschließt. „Wir sind gut aufgestellt und haben eine starke Hinrunde gespielt. Natürlich halten wir die Augen offen, großen Bedarf gibt es aber nicht.“

Autor: Martin Herms

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