Aachen will sich am Sonntag als weltoffene Stadt präsentieren und eine weihnachtliche Antwort auf die Pegida-Kundgebung geben.

Aachen

Alemannia distanziert sich von Pegida-Demo

Krystian Wozniak
11. Dezember 2015, 15:41 Uhr
Foto: Tillmann

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Aachen will sich am Sonntag als weltoffene Stadt präsentieren und eine weihnachtliche Antwort auf die Pegida-Kundgebung geben.

Im direkten Umfeld des Tivoli-Stadions im Sportpark Soers, der Heimspielstätte der Alemannia, wollen Pegida-nahe, fremdenfeindliche Personen aus dem rechten politischen Lager am kommenden Sonntag testen, ob es in unserer Stadt eine Basis für ihre Überzeugungen gibt. Die Alemannia distanziert sich in aller Deutlichkeit von der Pegida-Veranstaltung.

Alemannia Aachen unterstützt als größter Sportverein der Stadt die zentrale Gegendemonstration am Elisenbrunnen. Der Runde Tisch gegen Rechts, dem die Stadt Aachen, die Ratsfraktionen, die Religionsgemeinschaften, der DGB sowie viele weitere am friedlichen Miteinander in Aachen interessierte Vereine und Verbände angehören, lädt für Sonntag, 13. Dezember, um 13 Uhr, zu einem vorweihnachtlichen Konzert am Elisenbrunnen ein.

Der Runde Tisch gegen Rechts fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, dieser erneuten rechten Provokation entgegenzutreten. Aachen ist eine weltoffene und tolerante Stadt, in der Menschen unterschiedlicher Herkünfte, verschiedener Ethnien, Religionen und Weltanschauungen friedlich zusammenleben.

Autor: Krystian Wozniak

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