Als klassenhöchste Mannschaft kommt der FC Kray beim Revier-Hallenkönig 2015 (19./20. Dezember, RWE-Sporthalle Mülheim) nicht um den Status des Mitfavoriten herum.

Hallenkönig

Kray-Coach Blank setzt auf gesunde Mischung

Hendrik Niebuhr
10. Dezember 2015, 07:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Als klassenhöchste Mannschaft kommt der FC Kray beim Revier-Hallenkönig 2015 (19./20. Dezember, RWE-Sporthalle Mülheim) nicht um den Status des Mitfavoriten herum.

Doch der Regionalligist hat eine anspruchsvolle Gruppe erwischt. Die Essener treffen in der Gruppe D auf die beiden Mülheimer Bezirksligisten Mülheimer SV 07 und Blau-Weiß Mintard sowie auf die Hallenexperten der Sportfreunde Niederwenigern, die im letzten Jahr gleich bei drei Stadtmeisterschaften den Titel holten. Einzig und allein diesem Grund ist es ohnehin überhaupt zu verdanken, dass der FCK beim Hallenkönig antreten darf. "Das ist eine interessante Gruppe", findet deshalb auch Krays Trainer - der ehemalige Bundesligaprofi Stefan Blank.

Erst Anfang November übernahm der 38-Jährige, der unter anderem bei Alemannia Aachen und dem 1. FC Kaiserslautern aktiv war, das Traineramt beim abstiegsbedrohten Essener Stadtteilklub von Micha Skorzenski. Zwar gelang dem FCK kürzlich gegen Fortuna Düsseldorf II der zweite Saisonsieg, doch als Tabellenvorletzter ist die Situation in Kray nach wie vor äußerst kompliziert.

Blank, der im Februar 2004 das "Tor des Monats" erzielte, macht deshalb keinen Hehl daraus, dass er sich bis dato noch nicht allzu akribisch auf die Hallenrunde vorbereiten konnte. "Ich war nie der allergrößte Freund von Hallenturnieren, da die Verletzungsgefahr dort groß ist. Wir müssen mal schauen, was für eine Truppe wir aufstellen werden." Es ist wahrscheinlich, dass sich die Krayer Mannschaft aus Spielern des Regionalliga-Teams, der Bezirksliga-Reserve sowie der U19, die in der Niederrheinliga auf dem dritten Platz rangiert, zusammensetzen wird. Klar ist für den Ex-Profi jedoch, dass sich seine Mannschaft erfolgreich präsentieren soll: "Wir nehmen das Turnier ernst und wollen gerne den Sonntag erreichen. Oberste Priorität hat aber, dass alle gesund bleiben."

Autor: Hendrik Niebuhr

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