Absicherung! Stephan Urbainski ist Abwehrakteur des ETB, somit ist das seine Aufgabe im Match, auch beim Auftakt am 5. August, 15 Uhr, bei Fortuna Düsseldorfs Zweitvertretung. Auch im

ETB: Düsseldorf-Start, Abschluss-Zigarre

Aufstieg und Nachwuchs anvisiert

og
31. Juli 2007, 08:30 Uhr

Absicherung! Stephan Urbainski ist Abwehrakteur des ETB, somit ist das seine Aufgabe im Match, auch beim Auftakt am 5. August, 15 Uhr, bei Fortuna Düsseldorfs Zweitvertretung. Auch im "normalen" Leben kennt er sich als Versicherungsfachmann damit aus. "Wenn es eine Vereinbarung dagegen gibt, nicht mindestens unter den ersten vier Teams in der kommenden Spielzeit zu gelangen, würde ich dieses Ding dem Toni Pointinger sofort andrehen."

Das ist der ETB-Manager. Der 32-Jährige: "Ich fülle ihm das Papier auch vorab komplett aus." Der Routinier weiß warum, schließlich qualifizieren sich nur die ersten vier Vereine für die zukünftige neue Regionalliga. Urbainski: "Wir unterschreiben am besten alle."

Er wird keine Widerworte im Club hören. "Schwer zu sagen, ob wir das benötigen. Fest steht doch, wir haben eine prima Truppe, ziemlich erfahren, auch ein paar junge Leute sind dabei." Man spricht gerne vor der guten Mischung. Urbainski: "Das müsste eigentlich prima klappen, zumal das Team auch im letzten Jahr zusammenspielte." Für ihn steht fest: "Es steckt unheimlich Qualität in der Auswahl."

Das soll zu Beginn der Aufsteiger aus der NRW-Landeshauptstadt spüren. "Wenn man sieht, wo unsere Jungs schon überall gespielt haben, macht das optimistisch. Letztendlich kommt es auf den Start an." In der Tat, nimmt man Fahrt auf oder hängt im im Block? "Wenn wir die ersten drei Matches gewinnen, schwimmen wir oben mit." Nach dem Fortuna-Gastspiel kommt Velbert (Mittwoch, 8. August, 19.30 h), dann führt die Fahrt nach Speldorf (Sonntag, 12. August, 15 h). Sein Zwischenfazit: "Es wird vier Aufsteiger geben, dann kommen die Absteiger, so muss man das nennen." Harte Formulierung, aber es trifft die Wahrheit. Urbainski: "Man muss das, was man sich dort einfallen ließ, auch nicht unbedingt verstehen."

Es wird nach Dreiviertel der Saison keine Matches geben, in denen es um nichts mehr geht - der Ex-Hasseler: "Das auf gar keinen Fall. Man muss völlig umdenken. Nach der Spielzeit wird man einige Clubs gar nicht mehr sehen." Die Konstellation ist wie zu erwarten - der gebürtige Marler: "Favoriten sind natürlich auch wieder die Zweitvertretungen der Bundesligisten, aber auch die müssen ihre Duelle erst einmal gewinnen. Gerade die will man ärgern." Die Position für den ETB hat der 1,83 Meter-Mann ausgemacht: "Dann sind wir halt der Außenseiter, das nehmen wir an. Wir können damit gut umgehen."

Auf seine "alten Tage" möchte sich Urbainski einen Aufstieg durchaus noch einmal gönnen. "Ich bin erst einmal als Senior aufgestiegen, ich habe nichts dagegen, wenn es noch ein zweites Mal passiert." Damals ging es mit der STV Horst-Emscher hoch aus der Landes- in die Verbandsliga. "Das ist schon über zehn Jahre her." Damals hieß der Mann noch Dragowich - in erster Ehe. "Den zweiten Namen werde ich aber bis zum Lebensende behalten", schmunzelt der Golfspieler. Gattin Ewa wird darauf achten.

Genau wie auch den Spitzennamen "Steifen", der "noch aus meiner Wattenscheider Zeit stammt, das schoss aus dem Boden, den bin ich auch nicht mehr los geworden." Urbainski grinst breit: "Ich habe damit kein Problem, aber es stimmt, das ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig."

Fußballerisch war immer das Revier die Anlaufstelle, urlaubstechnisch kann es schon einmal etwas Besonderes sein. Kuba zum Beispiel. "Das hat mir unheimlich gut gefallen, die Mentalität der Leute ist so, dass man in den Tag hineinlebt. Das passte alles." Die USA sind das nächste Ziel. Vielleicht im Rahmen eines Trainingslagers, die Aufforderung könnte an Pointinger gerichtet werden. "Dagegen hätte ich nichts, aber wenn, dann vier Wochen. Toni wird sich freuen, wenn ihn noch der eine oder andere aus der Mannschaft nervt, dann kommt er nicht drumherum." Dazu noch medialer Druck....

Aus Kuba brachte sich die Nummer 15 auch Zigarren mit. "Ein Raucher bin ich nicht, aber nach einer Saison eine Zigarre ist doch ein super Ritual. Das hat Stil." Es ist ja auch nur Paffen. Also nicht wirkliche Ernsthaftigkeit. Ganz im Gegensatz zum Aufstiegsziel, und noch viel mehr die Bindung zu Ewa seit September 2006. Ein Duo, das in absehbarer Zeit auch mindestens ein Trio sein soll. "Wir arbeiten ständig daran, wenn nicht gerade Training ist. Nachwuchs wäre toll und ist auch für die nahe Zukunft geplant. Wir würden uns sehr freuen, wenn es klappt." Genau wie mindestens der vierte Nordrhein-Rang.

Autor: og

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