Der ASC Dortmund trifft schon am Samstag (14.30 Uhr) auf den Aufsteiger TSV Marl-Hüls. Um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien, wäre ein Sieg wichtig.

ASC 09 Dortmund

Marl-Hüls "kein normaler Aufsteiger"

Nico Jung
26. November 2015, 16:00 Uhr
Foto: Tim Müller

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Der ASC Dortmund trifft schon am Samstag (14.30 Uhr) auf den Aufsteiger TSV Marl-Hüls. Um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien, wäre ein Sieg wichtig.

"Wir wissen nicht wie viele Spiele bis zur Winterpause noch ausfallen, deshalb habe ich der Mannschaft gesagt, dass wir bis dahin jedes Spiel nutzen müssen, um zu punkten, weil wir über den Winter nicht unten drin stecken wollen", betonte Trainer Daniel Rios. Sein Team steht momentan mit 15 Punkten auf dem 16. Platz, was Rios aber nicht großartig stört: "Ich denke, dass wir okay stehen. 15 Punkte aus zwölf Spielen sind in Ordnung. Mit 40 Punkten wird es wohl diese Saison möglich sein, die Klasse zu halten. Und das ist unser Ziel. Damit, dass die Liga so eng sein würde, hat vor der Saison aber keiner gerechnet."

Tatsächlich trennen die Dortmunder beispielsweise nur fünf Punkte vom Tabellensechsten Marl-Hüls, gegen den der ASC am Wochenende spielen muss. Rios kennt den Gegner gut: "Ich kenne den Trainer, Michael Schrank, und schätze ihn sehr. Auch die Mannschaft kenne ich noch aus Westfalenligazeiten. Sie sind kein normaler Aufsteiger, sondern bringen viel mehr individuelle Qualität mit. Auch weil sie ein junges Team sind und viele Spieler aus der eigenen A-Jugend haben. Deshalb wird es ein schwieriges Spiel werden."

Ein Rezept hat Rios aber für Samstag: "Auch wir sind schwer zu schlagen. Wir werden uns nicht verstecken und versuchen, die perfekte Mischung aus Stabilität und Angriffslust zu finden." Dabei sieht die Personalsituation allerdings "nicht optimal" aus: Unter anderem fallen [person=20924]Marvin Schweers[/person] mit einem Kreuzbandriss und Torwart [person=5792]Jan Held[/person] mit einer Sprunggelenksverletzung aus. Das bereitet dem Coach aber keine großen Sorgen: "Wir haben einen guten Kader und können das verkraften, weil wir jedem einzelnen im Kader vertrauen."

Autor: Nico Jung

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