Der A-Kreisligist WSV Bochum und der Trainer Tobias Wille gehen ab sofort getrennte Wege. Der 35-Jährige kann die Entscheidung verstehen.

WSV Bochum

Ex-Trainer Wille hätte gerne weitergemacht

Marian Laske
25. November 2015, 14:56 Uhr

Foto: Griepenkerl

Der A-Kreisligist WSV Bochum und der Trainer Tobias Wille gehen ab sofort getrennte Wege. Der 35-Jährige kann die Entscheidung verstehen.

Eigentlich will der WSV Bochum in der Spitzengruppe der Kreisliga A2 mitmischen. In dieser Saison dümpelt die erste Mannschaft aber im Tabellenmittelfeld herum. 18 Punkte aus zwölf Spielen reichen nicht, um die Ansprüche des Vereins zu erfüllen. Das weiß auch [person=20117]Wille[/person], der ab sofort nicht mehr Trainer des WSV sein wird. "Ich hätte gerne weitergemacht, aber ich kann den Verein verstehen. Wir wollen unter die ersten Fünf, das hat bislang nicht geklappt", erklärt Wille und ergänzt: "Wir trennen uns nicht im Bösen."

In einer Stellungsnahme nennt der WSV Bochum seine Gründe für die Trennung: "Nach der relativ erfolgreichen Vorsaison können wir als Verein mit der derzeitigen sportlichen Entwicklung nicht zufrieden sein. Aufgrund von vielen Langzeitverletzten machen wir nicht alleine den Trainer dafür verantwortlich, sind aber der Meinung, dass wir in der derzeitigen sportlichen Situation handeln mussten und haben uns zu dem immer undankbaren Schritt entschlossen, den Trainer freizustellen."

Auch für Wille waren die Verletzten ein Grund, warum es nicht gut lief. "Außerdem haben wir mehrere unnötige Platzverweise bekommen, der Kader war im letzten Jahr breiter, und wir haben viele Punkte unnötig liegen lassen." Die Qualität der Mannschaft reiche aber, um zumindest unter die ersten Fünf zu gelangen.

Der 35-jährige Wille will sich nun eine neue Herausforderung suchen. "Das waren jetzt die ersten anderthalb Jahre, in denen ich als Trainer tätig war, jetzt bin ich für alles offen. Ich könne auch noch mal spielen."

Beim WSV wird erstmal Thomas Sembritzki die Mannschaft übernehmen. Bis zur Winterpause 14/15 war dieser noch unter Tobias Wille als Co-Trainer tätig.

Autor: Marian Laske

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