Tabellenplatz zwei und fünf Dreier in Serie: Für die Hammer Eisbären läuft es in der 1. Liga West momentan wie geschmiert.

Hammer Eisbären

Revanche gegen Kobras?

26. November 2015, 09:37 Uhr
Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

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Tabellenplatz zwei und fünf Dreier in Serie: Für die Hammer Eisbären läuft es in der 1. Liga West momentan wie geschmiert.

Da der noch immer verlustpunktfreie Spitzenreiter Ratingen Ice Aliens bis zum Ende des Grunddurchgangs am 20. Dezember wohl kaum noch einzuholen sein dürfte, heißt das Ziel nun Platz zwei. „Den haben wir ja durch die letzten Spiele ganz gut gefestigt. Wir können aktuell nicht klagen“, freut sich Trainer Daniel Galonska. Auch die beiden auf dem ersten Blick eher exotisch anmutenden Nachverpflichtungen sorgen für gute Laune am Maximilianpark. Der Coach erklärt: "Wir haben von Anfang an gesagt: Wenn wir Importspieler verpflichten, müssen sie bezahlbar sein, uns sportlich verstärken und menschlich wie charakterlich ins Team passen. Dann haben wir die beiden gefunden."

"Die beiden" sind Verteidiger Lari Mäkijärvi und Angreifer Mikael Kaunio. Insbesondere für Kaunio, der jahrelang in der Jugend des finnischen Topklubs IFK Helsinki ausgebildet wurde, soll die Zeit in Hamm bedeutungsvoll werden. Der 26-Jährige konnte verletzungsbedingt nur neun Partien im Spieljahr 2014/2015 bestreiten und wollte „einen kompletten Neustart und ohne eine belastende Vorgeschichte wieder Eishockey spielen“, sagt Galonska.
Und auch eine aufkeimende Sprachbarriere können die Eisbären elegant umgehen. "Lari hatte schon mal eine Zeit in Deutschland gearbeitet und ein Auslandssemester gemacht, er spricht Deutsch. Wenn Mikael irgendwas nicht versteht, kann Lari dolmetschen oder wir besprechen auch alles noch einmal kurz auf Englisch. Das passt von der Kommunikation her gut", weiß der Coach zu berichten.

Abwehrmann Mäkijärvi sorgte bei seinem Heimdebüt gegen den Kölner EC (6:2) am vergangenen Sonntag direkt für eine Schrecksekunde. Kurz vor der zweiten Pause bekam der 25-Jährige eine Scheibe unglücklich ins Gesicht und musste blutend das Eis verlassen. Nach dem Spiel konnte aber Entwarnung gegeben werden.
Mäkijärvis Präsenz und Kaunios Scorerpunkte gebrauchen können die Eisbären bei ihrem einzigen Spiel des Wochenendes sicherlich. Nachdem die Eisbären bei den Dinslakener Kobras im ersten Aufeinandertreffen beider Teams Mitte Oktober satte elf Gegentore schlucken mussten, „ist die Truppe nun besonders motiviert, es besser zu machen“, wie Galonska berichtet. Bully ist um 20 Uhr am Maximilianpark.

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