Dieser Schuss hätte auch nach hinten losgehen können. Erst unter der Woche hatte sich der SSV Buer von Stürmer Fabrice Meinert getrennt.

Eichlinghofen - SSV Buer

Rogowski schießt Lieblingsgegner ab

15. November 2015, 19:43 Uhr
Foto: Tim Müller

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Dieser Schuss hätte auch nach hinten losgehen können. Erst unter der Woche hatte sich der SSV Buer von Stürmer Fabrice Meinert getrennt.

Der zwölffache Torschütze hatte den Bogen deutlich überspannt und die Nerven seines Trainers Holger Siska strapaziert. Die Mannschaft aber zeigte eine starke Reaktion und gewann das Spitzenspiel beim TuS Eichlinghofen mit 3:0 (1:0).

Und ein Spieler trat aus dem starken Bueraner Team hervor, der die Rufe nach dem Torjäger mit seinem Dreierpack (41., 60. und 76.) verstummen ließ. Und Eichlinghofens Coach ein Dejá-vu bescherte. „Wir scheinen sein Lieblingsgegner zu sein. Mit Langenbochum hat er auch immer gegen uns getroffen“, nahm es Reza Hassani mit Galgenhumor. Und bescheinigte dem SSV eine ordentliche Leistung. Insbesondere die Defensivleistung hatte den Linienchef beeindruckt: „Mir ist klar, warum sie bisher nur acht Gegentore kassiert haben.“

Vier Spiele hatte die Siska-Elf in Serie nicht gewonnen. Beim Tabellenzweiten holte sie noch einmal alles heraus. „In den ersten 25 Minuten haben wir nicht wirklich gut ins Spiel gefunden, danach aber mehr und mehr Sicherheit bekommen“, resümierte der Coach. In der Folge spielte Buer seine Klasse aus, musste ab der 65. Minute, in der Bastian van den Boom wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah, mit zehn Mann auskommen.

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