Die Zeit der einstigen

BVB

Piszczek zieht Wechsel in Erwägung

Krystian Wozniak
10. November 2015, 15:15 Uhr
Foto: firo

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Die Zeit der einstigen "Polonia Dortmund" scheint beim BVB so langsam zu Ende zu gehen.

Nach den Wechseln von [person=1708]Robert Lewandowski[/person] nach München und [person=1451]Jakub Blaszczykowski[/person] in Richtung AC Florenz könnte demnächst mit [person=1704] Lukasz Piszczek[/person] auch der dritte Pole im Bunde die Strobelallee verlassen.

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Der 30-Jährige kam in dieser Saison nicht über fünf Einsätze in den nationalen Wettbewerben und sechs Spiele im Europapokal hinaus. Den Sieg gegen Schalke verfolgte er ebenfalls 90 Minuten von der Bank aus. Unbefriedigend für einen Mann, der ein Leader in der polnischen Nationalmannschaft ist und weiterhin sein will. [person=6457]Matthias Ginter[/person] hat "Piszczu" den Rang auf der Rechtsverteidiger-Position abgelaufen und es ist aktuell eher unwahrscheinlich, dass der Pole dem deutschen Nationalspieler den Platz wieder streitig machen könnte. Zu stark, zu konstant sind Ginters Leistungen. "In der aktuellen Form wird Ginter spielen. Ich habe meine Chance am vergangenen Donnerstag in der Europa League erhalten und freue mich darüber. Ich hoffe natürlich auf mehr Einsätze, so wie jeder Spieler, der auf der Bank sitzt", wird Piszczek auf dem polnischen Portal "eurosport.onet.pl" zitiert.

Aber auch er weiß, dass das kommende Halbjahr 2016 von großer Bedeutung sein wird. Die Polen haben sich für die EM 2016 in Frankreich qualifiziert und da will natürlich jeder dabei sein - auch Piszczek. Aktuell spielt er noch eine große Rolle im Nationalteam. Dies könnte sich aber mit einem gebuchten Platz auf der BVB-Bank ändern. Kölns [person=22494]Pawel Olkowski[/person] war bis zu seinen muskulären Problemen beim "Effzeh" auf Rechts gesetzt und könnte in Zukunft Piszczek ablösen, falls dieser weiterhin so wenig zum Einsatz kommen sollte. Da kommt es nicht überraschend, dass Piszczek einen vorzeitigen Abschied aus Dortmund - er besitzt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 - nicht ausschließt. "Ich werde jetzt Zeit haben, darüber mit unserem Nationaltrainer Adam Nawalka zu sprechen. Wir werden sehen, wie es weiter geht. Aber so ist der Fußball. Man hat nicht immer eine Stammplatzgarantie. Dafür muss man kämpfen", sagt Piszczek.

Die polnische Nationalmannschaft trifft am Freitag auf Island (20.45 Uhr, Warschau), am Dienstag (20.45 Uhr, Breslau) empfangen Lewandowski, Blaszczykowski, Piszczek und Co. Tschechien.

Autor: Krystian Wozniak

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