Im Sommer wechselte Florian Machtemes aus der Landesliga in die Oberliga zum ETB SW Essen. Dort ist er inzwischen aus der Stammelf nicht mehr wegzudenken.

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Machtemes ist aus der Stammelf nicht wegzudenken

Hendrik Niebuhr
05. November 2015, 08:11 Uhr

Im Sommer wechselte Florian Machtemes aus der Landesliga in die Oberliga zum ETB SW Essen. Dort ist er inzwischen aus der Stammelf nicht mehr wegzudenken.

Nach 23 Treffern in den letzten drei Jahren für die Sportfreunde Niederwenigern wurden die Essener auf den Offensivakteur, der im 4-4-2-System von Trainer Toni Molina in der Regel auf der linken Außenbahn zum Einsatz kommt, aufmerksam und schlugen zu. Mochte der 22-Jährige im Vergleich zu anderen Neuzugängen wie [person=1525]Chamdin Said[/person] oder [person=14391]Erkan Ari[/person] nicht den bekanntesten Namen gehabt haben, ist der Youngster nicht minder eingeschlagen.

Erstaunlich schnell hat sich [person=12985]Machtemes[/person] in der Oberliga akklimatisiert und gehört zum festen Stammpersonal. Zwölf Einsätze konnte der schnelle Mittelfeldmann bisher in der Liga verbuchen, in denen ihm zwei Tore gelangen. Seine Qualität stellte der Youngster auch am Mittwoch beim 2:0-Erfolg seiner Mannschaft im Achtelfinale des Niederrheinpokals gegen den SC Kapellen-Erft unter Beweis, als er die Führung zum 1:0 erzielte und somit das Tor zur Runde der letzten Acht weit aufstieß.

"Wir haben gut gespielt. Mein Tor hat uns in Führung gebracht, aber wer die Tore macht, ist letztlich egal. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben", blieb der Torschütze nach dem Spiel jedoch bescheiden. Denn auch Machtemes wusste, dass er bei seinen beiden großen Kopfballchancen kurz vor und kurz nach dem 1:0 die Partie schon im Alleingang hätte entscheiden können. Doch hier war sichtbar, dass im Kopfballspiel des Linksaußen durchaus noch Verbesserungsbedarf besteht: "Vielleicht war in der Flanke zu wenig Druck, sodass ich auch nicht genug Druck hinter den Kopfball bekam", mutmaßte er.

Generell zeigte sich Machtemes hochzufrieden nach der starken Leistung der ganzen Mannschaft, die den Kapellenern nur wenige Wochen zuvor noch völlig verdient mit 1:3 in der Liga unterlag. "Ich glaube, wir waren aggressiver", meinte Machtemes im Rückblick auf die Ligapartie und fügte hinzu: "Damals konnten sie viel kombinieren, weil wir nicht in die Zweikämpfe kamen. Das war diesmal anders und deshalb haben wir besser zu unserem Spiel gefunden", fand er einen Erklärungsansatz für die Leistungssteigerung und den Einzug ins Viertelfinale.

Autor: Hendrik Niebuhr

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