Westfalenderby in der 1. Liga West: Am Freitagabend treffen die Dortmunder Eisadler zum ersten Mal in dieser Saison auf die Hammer Eisbären.

Eishockey

Erstes Westfalenderby in Dortmund

29. Oktober 2015, 19:01 Uhr
Foto: Ketzer

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Westfalenderby in der 1. Liga West: Am Freitagabend treffen die Dortmunder Eisadler zum ersten Mal in dieser Saison auf die Hammer Eisbären.

Bislang befinden sich beide Klubs im Plansoll. Hinter dem verlustpunktfreien Tabellenführer Ratingen Ice Aliens ordnen sich Dortmund und Hamm auf den Plätzen zwei und drei ein.
"Wir brauchten ein bisschen was, um in die Saison reinzukommen, unsere Chancenverwertung war am Anfang nicht gut. Aber das hat sich in den letzten Partien geregelt. Ein paar Dinge sind bei uns natürlich immer noch zu verbessern, aber wenn dies nicht so wäre, wäre ich ja auch arbeitslos", grinst Hamms Coach Daniel Galonska (Foto).

Und auch bei den Dortmundern ist die Stimmung nach dem 7:0-Kantersieg in Wiehl am vergangenen Sonntag aktuell gut. An der Strobelallee erhofft man sich zum traditionsreichen Derby eine starke Kulisse: "Es ist Wochenende, es gibt eine leckere Stadionwurst, Bier und hoffentlich gutes Eishockey! Zudem spielt der BVB nicht! Das sind alles gute Gründe, um ins Eisstadion zu kommen", weiß Eisadler-Kapitän Niko Bitter. "Wie ich gehört habe, ist die Vorfreude bei den Fans beider Lager groß. Unsere haben sich schon zu einer gemeinsamen Zugfahrt nach Dortmund verabredet", sagt Galonska.

Kennen tun sich beide Teams recht gut, wechselten doch in den letzten Jahren immer mal wieder einige Spieler die Seiten. Eisadler-Akteur Sebastian Licau stand letztes Jahr noch im Eisbären-Dress auf dem Eis, hingegen tauschten Sebastian May und Kevin Thau das blau-gelbe Trikot in ein rot-weiss-blaues ein. "Man kennt sich also. Auch Dortmunds Top-Mann Jiri Svejda spielte ja vor einigen Jahren noch bei uns", erinnert sich Galonska. "Es wird ein enges Spiel, hoffentlich mit dem besseren Ende für uns", erwartet der Eisbären-Coach mindestens 60 Minuten Spannung. Die der Ex-Herner Marvin Cohut - mittlerweile ein Eisadler - aber leider nur von der Tribüne aus begutachten können wird. Cohut hat sich beim Spiel in Ratingen so schwer am Knie verletzt, dass er für mindestens drei Monate ausfallen wird. Bully am Freitagabend ist um 20 Uhr.

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