Vor dem Spitzenspiel der Landesliga 1 Nierderhein gegen Baumberg gibt Velbert-Coach vom Dorp seinem Team die Rolle des Underdogs – möchte offensiv aber Nadelstiche setzen.

Landesliga-Topspiel

Velbert-Coach: "Sind klarer Außenseiter"

Marius Soyke
22. Oktober 2015, 15:01 Uhr
Foto: Tillmann

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Vor dem Spitzenspiel der Landesliga 1 Nierderhein gegen Baumberg gibt Velbert-Coach vom Dorp seinem Team die Rolle des Underdogs – möchte offensiv aber Nadelstiche setzen.

Erster gegen Dritter, beste Offensive gegen zweitbeste Defensive, Tabellenführer gegen Verfolger, Spitzenspiel – für die Landesliga-Partie zwischen den Sportfreunden Baumberg und dem SC Velbert lassen sich einige Superlative finden. Am Sonntag kommt es um 15 Uhr zu dem Aufeinandertreffen. Für Ralf vom Dorp, seines Zeichens Velbert-Trainer, wartet ein „sehr, sehr starker Gegner“ auf sein Team. „Das ist ein gefühlter Oberligist mit vielen erfahrenen Spielern – und wir müssen uns nichts vormachen: Platz eins ist wahrscheinlich schon vergeben.“

Vom Dorp sieht seinen SC als „klaren Außenseiter“ in diesem Spiel – trotz der drei Siege aus den vergangenen drei Spielen. „Natürlich hat man immer eine kleine Chance, aber wir müssen unsere Fehlerquote bei nahezu null halten, wenn wir dort etwas holen wollen“, sagt der Übungsleiter. Verzichten muss vom Dorp dabei auf die verletzten oder angeschlagenen Pier Schulz, Jonas Doil, Albin Rec und Oguzhan Coruk.

Velbert wolle sich indes nicht nur auf die starke Defensive – nur 14 Gegentore in zwölf Spielen, zweitbester Ligawert – verlassen: „Dann wird der Druck auf Dauer zu groß.“ Taktische Experimente dürfe man im Spiel gegen den besten Angriff (46 Treffer in zwölf Partien) nicht erwarten. „Für meine junge Truppe ist das ein Richtungsspiel: Wie nah sind wir dran an so einem Gegner?“, gibt vom Dorp die Marschroute aus.

Für die weitere Saison möchte vom Dorp den aktuellen Platz drei gern halten: „Unsere Leistungsstärke reicht in jedem Fall für die Top fünf. Aber wir wollen unsere Vorjahresplatzierung (Platz drei, Anm. d. Red.) gern wiederholen. Und klar: Dann schaut man auch mal ein wenig weiter nach oben.“

Autor: Marius Soyke

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