Torwart Jens Lehmann und sein englischer Arbeitgeber Arsenal London haben durch einen 3:0-Sieg gegen Blackburn das FA-Cup-Finale erreicht. Gegner der

Traumfinale im FA-Cup perfekt

dd
17. April 2005, 18:01 Uhr

Torwart Jens Lehmann und sein englischer Arbeitgeber Arsenal London haben durch einen 3:0-Sieg gegen Blackburn das FA-Cup-Finale erreicht. Gegner der "Gunners" wird Manchester United, die Newcastle mit 4:1 ausschalteten.

Im Millenium Stadium zu Cardiff wird Torwart Jens Lehmann mit Arsenal London am 21. Mai das FA-Cup-Finale bestreiten. Im Halbfinale an gleicher Stätte gewannen die "Gunners" gegen die Blackburn Rovers mit 3:0 (1:0) und erreichten damit zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren das Endspiel um die älteste Fußball-Trophäe der Welt. Gegner ist Manchester United, das sich souverän mit 4:1 (2:0) gegen Newcastle United durchsetzte.

Erster Auftritt Lehmanns im FA-Cup

Für Lehmann ist es der erste Auftritt im Cup-Finale. Im vergangenen Jahr war Arsenal in der Runde der letzten Vier an "ManU" gescheitert. Die Londoner feierten im ersten Halbfinale zugleich eine erfolgreiche Generalprobe für das "Duell der Giganten" am kommenden Mittwoch in der Premier League beim souveränen Tabellenführer FC Chelsea. Der französische Nationalstürmer Robert Pires (42.) erzielte das Führungstor, der in der 82. Minute eingewechselte Niederländer Robin van Persie (86./90. +1) markierte die Treffer zum Endstand. Arsenal, das zum 17. Mal im Endspiel steht, gewann insgesamt neunmal den englischen Pokal, letztmals 2003.

Wenger stolz auf seine jungen Spieler

Direkt nach Spielende konnte sich Arsenal-Teammanager Arsene Wenger allerdings kaum über den Finaleinzug freuen. "Die Rovers haben sich dazu entschlossen, uns mit allen Mitteln am Spielen zu hindern. Sie haben die Grenzen des Erlaubten hinter sich gelassen", sagte der Franzose: "Ich bin sehr stolz, dass unser junges Team darauf nicht eingegangen ist."

Für Manchester war der Niederländer Ruud van Nistelrooy mit zwei Toren (19. und 58.) der überragende Akteur. Der lange verletzte Nationalspieler erzielte damit seine ersten Treffer für "ManU" seit November vergangenen Jahres. Darüber hinaus trafen Paul Scholes (45.) und Cristiano Ronaldo (76.) bei einem Gegentor von Shola Ameobi (59.).

Remis zwischen Liverpool und Tottenham

In der Premier League musste sich Rekordmeister FC Liverpool unterdessen drei Tage nach dem Erreichen des Halbfinales in der Champions League durch ein 0:0 bei Juventus Turin gegen Tottenham Hotspur mit einem 2:2 zufrieden geben. Luis Garcia (44.) und Sami Hyypiä (63.) waren für die "Reds" am 33. Spieltag erfolgreich. Erik Edman (12.) und Robbie Keane (55.) trafen für die Londoner. Liverpools Kapitän Steven Gerrard verschoss in der 57. Minute zudem noch einen Elfmeter.

Aston Villa mit Nationalspieler Thomas Hitzlsperger siegte 3:2 beim FC Southampton. Für die Birminghamer trafen Carlton Cole (55. ), der peruanische Nationalmannschaftskapitän Nolberto Solano (70.) und Steven Davis (72.). Die Tore für Southampton erzielten Kevin Phillips (4.) und Peter Crouch (13.). Hitzlsperger, der in der kommenden Saison zum VfB Stuttgart wechselt, bestritt die komplette Partie.

Fulham mit 1:1 gegen Manchester City

Der FC Fulham mit dem Ex-Schalker Moritz Volz, der ebenfalls 90 Minuten durchspielte, trennte sich 1:1 von Manchester City. Luis Boa Morte (76.) glich für Fulham aus, nachdem City durch den Ex-Leverkusener und -Wolfsburger Claudio Reyna (20.) in Führung gegangen war.

Die Bolton Wanderers gewannen mit 2:1 bei Charlton Athletic, wobei der Ex-Frankfurter Augustine "Jay-Jay" Okocha in der siebten Minute per Elfmeter das Führungstor für Bolton erzielte. Francis Jeffers (29.) glich zwischenzeitlich für Athletic aus. El-Hadji Diouf (58.) machte den "Dreier" für die Gäste perfekt.

Sechs Tore bei Palace gegen Norwich

3:3 trennten sich Crystal Palace und Norwich City. Der Ex-Gladbacher Joonas Kolkka (5.), Michael Hughes (73.) und Andy Johnson (83., Elfmeter) waren für die Gastgeber erfolgreich. Die Treffer für City gingen auf das Konto von Dean Ashton (22./46.) und Leon McKenzie (53.).

Autor: dd

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