Der FC Kray hat sich auf Asche gegen den Bezirksligisten SV Schwafheim knapp durchgesetzt und steht damit in der dritten Runde des Niederrheinpokals.

FC Kray

Nachgefragt bei Micha Skorzenski

11. Oktober 2015, 15:17 Uhr
Foto: Ketzer

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Der FC Kray hat sich auf Asche gegen den Bezirksligisten SV Schwafheim knapp durchgesetzt und steht damit in der dritten Runde des Niederrheinpokals.

So wirklich zufrieden war keiner der Beteiligten. Die Pflichtaufgabe wurde erfüllt, mehr aber auch nicht. Trainer Micha Skorenski konnte der Partie in Moers wenig abgewinnen, freut sich aber auf die kommende spielfreie Woche. Wir haben beim 33-Jährigen nachgefragt.

Micha Skorzenski, Sie wurden in der Nachspielzeit einmal richtig laut und wütend. Weshalb?
Es gibt einen wunderschönen Satz von dem Kollegen Dirk Schuster nach der 2:3-Niederlage gegen Mainz: 'Wir haben versucht, das zu spielen, was wir möchten und nicht das, was wir können.' Das passt sehr gut zu der Situation, wo ich laut geworden bin. Wir wollten in der Nachspielzeit bei so einem Spiel auf fremden Geläuf spielerisch aus der Defensive herauskommen. Das geht nicht. Ich möchte, dass man da den Ball einfach wegschlägt.

Durchgesetzt hat sich ihr Team aber. Was können Sie für Erkenntnisse aus dem Spiel ziehen?
"Aus diesem Spiel kann man keine Erkenntnisse ziehen. Die einzige Prämisse war, dass wir uns hier durchgesetzt haben und das zählte auch. Da kann ich dann nicht hinterher sagen, dass hier und da Fehler gemacht worden sind. Dass wir uns so schwer tun würden, hätte ich nicht gedacht. Das Wichtigste war, dass sich keiner verletzt hat."

Nun haben Sie eine spielfreie Woche. Das passt Ihnen doch ganz gut, oder?
"Das ist super. Die Woche kommt uns sehr gelegen. Die Jungs bekommen auch mal einen Tag frei. Wir können ordentlich Kräfte tanken und uns dann sehr genau auf das Spiel beim TuS Erndtebrück vorbereiten."

Was erwarten Sie in Erndtebrück?
"Wir werden eine gewisse Atmosphäre erleben, die die Teams, die zu uns reisen, auch erwarten. Auch dort werden wir uns auf einen unangenehmen Platz vorbereiten, welcher aber niemals eine Ausrede sein darf. Vor allem aber werden wir auf eine Mannschaft treffen, die ums Überleben kämpft, gleichzeitig aber auch spielerische Möglichkeiten in der Offensive hat. Dort wird uns alles abverlangt."

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