Das Vest-Derby in der Oberliga Westfalen hatte am Ende einen klaren Sieger: Den TSV Marl-Hüls.

Marl-Hüls - Zweckel

Appelt nimmt Derby-Pleite auf seine Kappe

02. Oktober 2015, 22:58 Uhr

Das Vest-Derby in der Oberliga Westfalen hatte am Ende einen klaren Sieger: Den TSV Marl-Hüls.

Dieser schickte den Gast aus Gladbeck mit einer bitteren 2:5-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise. Bitter deshalb, weil die Klatsche zu hoch ausgefallen war - um mindestens ein Tor, wenn nicht zwei. "Wir hatten sehr viele Torchancen, aber so deutlich war es nicht", musste Michael Schrank einräumen. Der Coach der Blau-Weißen gab zu, dass der forsche Auftritt des SVZ seine Mannschaft zu Beginn erstmal überraschte.

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Auf dem Kunstrasen am Loekamp gab Zweckel nämlich mächtig Gas, war in der ersten halben Stunde mehr als ebenbürtig. Auch die frühe Führung durch [person=2096]Maurice Kühn[/person] (7. Minute) brachte das Team von Günter Appelt nicht aus dem Tritt. "Davor war ein Spieler aber zwei Meter im Abseits", bedauerte dieser - erwies sich aber als fairer Verlierer. "Ich nehme die Niederlage auf meine Kappe", erklärte Appelt. Denn im zweiten Durchgang, als die Hausherren offensiv immer druckvoller wurden, setzte er schließlich alles auf eine Karte.

Kein Wunder, nach dem Anschlusstreffer von [person=14427]Jan Trampe[/person] (72.) zum 2:3 hätte aus SVZ-Sicht ja noch etwas gehen können. Appelt wechselte gleich zweimal offensiv und stellte auf eine Dreierkette um. "Aber wir hatten dann keine Torchance mehr", musste der Gästecoach erkennen. Stattdessen flogen seinem Keeper [person=9119]Sebastian Tiszai[/person] die Bälle um die Ohren. [person=25342]Dario Gedenk[/person] besorgte mit dem 4:2 (87.) schließlich die Entscheidung, der starke [person=5758]Michael Smykacz[/person] traf nach dem zwischenzeitlichen 2:1 auch zum Endstand (90.+1.). "Auf der Leistung lässt sich aufbauen", befand Appelt trotzig, das Lob von Gegenüber Schrank gab ihm Recht. Dieser freute sich aber vor allem darüber, dass der hochgehandelte Aufsteiger nach einer kleinen Schwächephase nun wieder in der Spur ist.

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